BPC-157
Synthetisches Pentadecapeptid aus einer Magensaft-Proteinsequenz
Auch bekannt als: Body Protection Compound 157 · Pentadecapeptid BPC 157 · PL 14736 · PL-10 · Bepecin · BPC157
Kurzfassung
BPC-157 ist ein 15 Aminosäuren langes Peptid, dessen Sequenz aus einem im Magensaft vorkommenden Proteinabschnitt abgeleitet wurde. In Tiermodellen wurde eine ungewöhnlich breite Wirkung auf Gewebereparatur, Gefäßneubildung und Darmentzündung beschrieben. Am Menschen gibt es genau eine abgeschlossene kontrollierte Studie, und die fiel negativ aus. Eine Humanpharmakokinetik existiert bis heute nicht, und ein molekularer Zielrezeptor ist nicht identifiziert.
- Aminosäuren
- 15
- Masse
- 1419,6 g/mol
- Halbwertszeit Mensch
- nicht veröffentlicht
- Halbwertszeit Tier
- unter 30 Minuten (Ratte, Hund)
- Zielrezeptor
- nicht identifiziert
- Zulassungen
- keine, weltweit
- Humanstudien (kontrolliert)
- 1, Ergebnis negativ
- Vorherrschende Evidenz
- Rattenmodell
Was der Stoff ist
- Klasse
- Synthetisches Pentadecapeptid, abgeleitet aus der B-Kette des humanen Magensaftproteins („Body Protection Compound“)
- Sequenz
- Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val
- Summenformel
- C₆₂H₉₈N₁₆O₂₂
- Molare Masse
- 1419,6 g/mol
- CAS-Nummer
- 137525-51-0
- Herkunft
- Die Sequenz stammt aus einem Protein, das im menschlichen Magensaft nachgewiesen wurde. Ob dieses Protein im Körper in relevanter Menge zu BPC-157 gespalten wird, ist nicht gezeigt; BPC-157 ist ein synthetisches Peptid und kein körpereigenes Hormon.
Wirkmechanismus
Was im molekularen Versuch passiert. Jede Zeile nennt die Zielstruktur und die Belege.
Kein gesicherter Zielrezeptor2
unklar
Die US-Arzneimittelbehörde hat im Juli 2026 in ihrer Bewertung festgehalten, dass die molekularen Zielstrukturen für BPC-157 nicht identifiziert sind und der Wirkmechanismus unzureichend verstanden bleibt, weshalb die biologische Plausibilität der beschriebenen Effekte schwer zu beurteilen ist. Das ist die wichtigste Einschränkung dieses Beitrags: Alle folgenden Mechanismen sind Hypothesen mit unterschiedlich guter Stützung, keine gesicherte Kausalkette.
VEGFR2 (VEGF-Rezeptor 2)7
Modulator Aktivierung und Hochregulation in Endothelzellen beschrieben
Die Arbeit zeigt in Zellkultur und im Matrigel-Modell eine verstärkte Angiogenese über VEGFR2-Aktivierung. Das erklärt einen Teil der Heilungseffekte im Tiermodell.
-
In Übersichtsarbeiten derselben Forschungsgruppe wird die NO-Bildung als zentraler Mechanismus für die Gefäßwirkung genannt. Die Arbeiten stammen überwiegend aus einem Labor.
Gefäßsystem und Kollateralfluss8
Modulator
Im Rattenmodell verbesserte BPC 157 den Fluss in Kollateralgefäßen nach Ligatur. Mechanistisch wird eine Kombination aus Vasodilatation und Angiogenese diskutiert.
-
Beschrieben sind beschleunigte Epithelisierung und veränderte Kollagenablagerung in mehreren Wundmodellen. Ein einzelner verbindlicher Rezeptor ist nicht gesichert.
Was belegt ist und wie gut
Jede Aussage mit Evidenzstufe und Bewertung. „Anerkannt“ heißt: von der Fachwelt getragen. „Spekulativ“ heißt: es gibt eine Hypothese, aber keine belastbare Prüfung.
Überwiegend Rattenmodelle, oft ohne Verblindung, überwiegend aus einem Forschungsverbund. Eine kontrollierte Humanstudie mit negativem Ergebnis.
Warum nicht höher: Kein Nachweis am Menschen. Die einzige kontrollierte Humanstudie (Colitis ulcerosa) verfehlte ihr Ziel, und es gibt keine Humanpharmakokinetik.
In Rattenmodellen beschleunigt BPC 157 die Heilung von Sehnen, Bändern, Muskeln und Knochen.3,4,10
Evidenz C plausibel · Mehrere unabhängig durchgeführte Rattenstudien mit unterschiedlichen Verletzungsmodellen.
BPC 157 fördert die Gefäßneubildung über VEGFR2-Aktivierung.7
Evidenz D plausibel · Mechanistische Zellkultur- und Matrigel-Arbeit.
BPC 157 wirkt im Tiermodell entzündungshemmend im Magen-Darm-Trakt und beschleunigt die Abheilung von Ulzera.6,5
Evidenz C plausibel · Zahlreiche Nagermodelle, überwiegend aus einer Arbeitsgruppe.
Bei Patienten mit Colitis ulcerosa verbesserte BPC 157 (PL 14736) die Remissionsrate nicht besser als Placebo.6
Evidenz C anerkannt · Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit begrenzter Patientenzahl; das negative Ergebnis ist der belastbarste Humandatenpunkt.
BPC 157 besitzt im Tiermodell keine erkennbare Toxizität, auch bei hohen Dosen über Wochen.3,6
Evidenz C spekulativ · Toxikologische Angaben stammen aus Übersichtsarbeiten der Herstellerforschung, nicht aus unabhängigen Prüfberichten.
BPC 157 wirkt auf das zentrale Nervensystem.9
Evidenz D spekulativ · Übersichtsarbeit zu Nager- und Zellmodellen; keine Humandaten.
Studien am Menschen
Was am Menschen tatsächlich gemessen wurde. Tierstudien stehen bewusst nicht hier, sondern im Abschnitt zur Evidenz.
- Population
- Erwachsene mit aktiver Colitis ulcerosa
- Endpunkte
- Klinische Remission und endoskopischer Befund nach Behandlungsphase
- Ergebnis
- Das Programm erreichte sein Wirksamkeitsziel nicht. In der Literatur wird die Studie knapp referiert; detaillierte Ergebnisse sind nicht frei verfügbar.
- Population
- Eingeschlossene Studien zu BPC-157 in Orthopädie und Sportmedizin
- Endpunkte
- Strukturierte Bewertung der vorhandenen Literatur
- Ergebnis
- Die Autoren finden ausschließlich Tier- und In-vitro-Daten, keine klinische Studie am Bewegungsapparat. Sie bewerten die Datenlage ausdrücklich als unzureichend für eine Anwendung am Menschen.
Pharmakokinetik
Was der Körper mit dem Stoff macht: Aufnahme, Verteilung, Abbau.
- Halbwertszeit
- Für den Menschen nicht veröffentlicht. In Übersichtsarbeiten wird eine Plasmahalbwertszeit von unter 30 Minuten angenommen, ohne dass eine Originalmessung zitiert wird.
- Aufnahme / Bioverfügbarkeit
- Im Tiermodell wurden Wirkungen nach oraler, subkutaner, intramuskulärer und intraperitonealer Gabe berichtet. Für den Menschen liegen keine Aufnahmedaten vor.
- Abbau
- Nicht publiziert. Als Peptid ist ein schneller proteolytischer Abbau plausibel, belegt ist er nicht.
Auffällig und häufig übersehen: Es gibt keine veröffentlichte Studie, die beim Menschen misst, wie viel BPC-157 nach einer Gabe im Blut ankommt. Alle Angaben zu „Dosen“ im Umlauf stammen aus Tierversuchen.
Protokolle aus der Literatur
Diese Angaben beschreiben, wie in einer bestimmten Studie dosiert wurde. Sie sind der Grund, warum im Umlauf Zahlen kursieren, und ausdrücklich kein Vorschlag für irgendetwas.
Dosisangaben aus Tierstudien lassen sich nicht auf Menschen umrechnen. Wer das versucht, ignoriert Unterschiede in Stoffwechsel, Aufnahme und Empfindlichkeit.
Handhabung im Labor
Umgang mit der Substanz, nicht mit dem Menschen: ansetzen, lagern, typische Fehler.
- Rekonstitution
- Lyophilisat mit bakteriostatischem Wasser (0,9 % Benzylalkohol) oder sterilem Wasser lösen. Flüssigkeit an der Glaswand entlanglaufen lassen, nicht auf das Pulver spritzen, nicht schütteln.
- Lagerung
- Lyophilisiert: tiefgekühlt (etwa −20 °C), trocken und lichtgeschützt. Rekonstituiert: 2 bis 8 °C und nach Herstellerangaben innerhalb von zwei bis vier Wochen verbrauchen. Eine unabhängig veröffentlichte Stabilitätsstudie für die fertige Lösung existiert nicht.
- Lösungsmittel
- Bakteriostatisches Wasser ist die übliche Wahl. Benzylalkohol kann die Stabilität mancher Peptide verändern; für BPC-157 ist das nicht systematisch untersucht.
- Auftauen
- Aliquote vor dem Einfrieren bilden. Wiederholtes Auftauen und Einfrieren gehört zu den häufigsten Ursachen für Aktivitätsverlust bei Peptiden, für BPC-157 ist das aber nicht quantifiziert.
Grundregeln für den Umgang
- Kühlkette dokumentieren: Datum des Ansetzens auf dem Vial notieren.
- Nach dem Ansetzen nicht mehr schütteln, sondern rollen.
- Trübe Lösung oder sichtbare Partikel nicht verwenden.
- Handschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit Lyophilisat, Staubentwicklung vermeiden.
Typische Fehler
- Aus einer im Tiermodell wirksamen Dosis pro Kilogramm Körpergewicht wird im Umlauf ein fester Mikrogramm-Wert für Menschen abgeleitet. Diese Umrechnung ist fachlich unzulässig, weil die Aufnahme beim Menschen nie gemessen wurde.
- Die Angabe „stabil im Magensaft“ stammt aus Arbeiten eines Forschungsverbunds und wird in Zitaten meist ohne diese Einschränkung weitergegeben.
- Viele zitierte Tierstudien haben keine verblindete Auswertung und keine Dosis-Wirkungs-Prüfung. Wer die Studienlage prüft, findet schnell mehrere Arbeiten mit identischem Versuchsaufbau aus demselben Labor.
- BPC-157 wird häufig mit TB-500 gemischt in einer Spritze angesetzt. Ob die beiden Peptide in Lösung chemisch miteinander reagieren, ist nicht untersucht.
Sicherheit
Für den Menschen gibt es keine belastbaren Sicherheitsdaten, nur Tierdaten und Erfahrungsberichte.
Was in Studien als unerwünschte Wirkung berichtet wurde
- gravierend Evidenz D Belege: hsieh-2017
Pro-angiogene Wirkung ist ein plausibles Risikosignal: Wird die Gefäßneubildung gefördert, könnte das theoretisch auch tumorassoziiertes Gewebe betreffen. In Tiermodellen wurde das nicht gezeigt, beim Menschen nie untersucht. Wer eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte hat, müsste das als offenes Risiko behandeln.
- relevant Evidenz E Belege: anecdote-community
In Erfahrungsberichten werden Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen und Schwindel genannt. Diese Berichte sind keine systematische Erhebung: Wer keine Beschwerden hat, schreibt seltener.
- Hinweis Evidenz C Belege: gwyer-2019
In Tierstudien wurden bei mehrwöchiger Gabe keine Organschäden berichtet. Diese Daten stammen überwiegend aus der Herstellerforschung und ersetzen keine unabhängige Toxikologie.
Aus Studien und Zulassungsunterlagen
- Aus kontrollierten Humanstudien liegen keine systematisch erhobenen unerwünschten Wirkungen vor. Die Phase-2-Studie bei Colitis ulcerosa wird in Übersichtsarbeiten ohne Sicherheitsdaten referiert.
- In Tierstudien mit mehrwöchiger Anwendung wurden in der referierten Literatur keine behandlungsbedingten Todesfälle oder Organveränderungen berichtet.
- Die verbreitetsten Angaben zu Nebenwirkungen beim Menschen stammen aus Selbstberichten in Online-Communities. Sie sind nicht verifizierbar und enthalten keine Häufigkeiten.
Messgrößen, die eine Gefährdung früh zeigen würden
Diese Parameter werden in Studien erhoben, um Schäden zu erkennen. Die Liste ist keine Anleitung zur Selbstkontrolle, sondern zeigt, welche Signale die Fachwelt für relevant hält.
- Entzündungsparameter (CRP) und Blutbild, weil die pro-angiogene Wirkung eine entzündliche Komponente beeinflussen könnte.
- Bei Tumoranamnese: bildgebende Verlaufskontrolle, weil eine Gefäßneubildung theoretisch auch pathologisches Gewebe betreffen könnte.
- Leber- und Nierenwerte, weil zur Clearance beim Menschen nichts bekannt ist.
- Injektionsstelle dokumentieren, weil dort die häufigsten Berichte ansetzen.
Rechtslage
Einordnung nach öffentlich zugänglichen Normen. Sie ersetzt keine anwaltliche Auskunft im Einzelfall.
Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.
- § 2 Abs. 1 AMG (Arzneimittelbegriff)
- § 21 Abs. 1 AMG (Zulassungspflicht)
- § 5 AMG (Verbot bedenklicher Arzneimittel)
- Anlage zu § 6 AntiDopG
BPC-157 steht nach hiesiger Prüfung nicht auf der Verbotsliste des AntiDopG. Entscheidend ist deshalb das Arzneimittelrecht: Ohne Zulassung darf ein Stoff mit Arzneimittelcharakter nicht in den Verkehr gebracht werden. Der Vertrieb unter der Bezeichnung „nur für Forschungszwecke“ beseitigt die Arzneimitteleigenschaft nicht, wenn eine Anwendung am Menschen naheliegt.
Europäische Union
15Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU.
- Richtlinie 2001/83/EG Art. 1 Nr. 2 (Arzneimittelbegriff)
- Richtlinie 2001/83/EG Art. 6 (Zulassungspflicht)
Die Einordnung folgt auch auf EU-Ebene der Zweckbestimmung. Reine Laborchemikalien ohne Anwendungsbezug fallen nicht unter das Arzneimittelrecht, Produkte zur Anwendung am Menschen schon.
USA
16Nicht zugelassen. Der Status im Compounding hat sich 2026 geändert und ist derzeit in Bewegung.
- 21 U.S.C. § 353a (Section 503A des FD&C Act)
- 21 CFR 216.24 (Verbot im Wesentlichen identischer Kopien handelsüblicher Arzneimittel)
- FDA: Bulk Drug Substances Used in Compounding, Kategorien 1 und 2
- FDA Pharmacy Compounding Advisory Committee (PCAC), Beratung 2026
Lange stand BPC-157 in Kategorie 2, also bei den Stoffen mit erheblichen Herstellungsschwierigkeiten oder Sicherheitsbedenken, die im Compounding nicht verwendet werden dürfen. Nach Angaben der Recherche für dieses Portal hat die FDA BPC-157 2026 aus Kategorie 2 entfernt und den Stoff zusammen mit weiteren Peptiden im Pharmacy Compounding Advisory Committee beraten, wobei sich der Ausschuss gegen eine Aufnahme in die 503A-Liste ausgesprochen habe. Die Entfernung aus der Liste und das Votum des Ausschusses sind über die Behördenveröffentlichungen belegt. Entscheidend für die Bewertung: Ein zurückgezogenes Nominierungsverfahren ist keine Freigabe. Der Stoff steht damit derzeit in keiner der beiden Kategorien, und Compounding bleibt bis zu einer affirmativen Entscheidung mit Durchsetzungsrisiko behaftet. Unabhängig vom Listenstatus bleibt BPC-157 in den USA ein nicht zugelassenes Arzneimittel, und ein Vertrieb zur Anwendung am Menschen ist nicht erlaubt.
Sport / Anti-Doping
17Auf der Verbotsliste der WADA über die Auffangkategorie S0 (nicht zugelassene Substanzen).
- WADA Prohibited List, Kategorie S0 „Non-Approved Substances“
S0 erfasst alle Substanzen ohne Zulassung als Arzneimittel, die nicht in einer anderen Kategorie stehen. Ein Nachweis im Wettkampf gilt damit als Dopingverstoß.
Kombinationen
Was in der Literatur zusammen genannt wird und was davon belegt ist.
Häufig zusammen untersucht oder genannt
- In der Forschungs- und Community-Literatur wird BPC-157 mit TB-500 kombiniert, weil beide Gewebereparatur adressieren. Belegt ist die Kombination nicht: es gibt keine kontrollierte Studie, die die Kombination gegen die Einzelsubstanzen prüft. In der Veterinärmedizin werden beide Stoffe teils eingesetzt, was häufig fälschlich als Beleg für Wirksamkeit beim Menschen gelesen wird.
- KPV wird in derselben Diskussion als entzündungshemmende Ergänzung genannt. Auch hier gilt: additive oder synergistische Effekte sind nicht gemessen.
Mögliche Wechselwirkungen
- Theoretisch relevant sind Stoffe, die die Angiogenese hemmen (etwa VEGF-Inhibitoren in der Krebstherapie), weil die Wirkrichtung entgegengesetzt ist. Wechselwirkungen wurden nie systematisch untersucht.
- Bei gleichzeitiger Gabe gerinnungshemmender Arzneimittel ist die Datenlage leer, aber die verbreitete Anwendung von Injektionen bei bestehender Blutungsneigung ist ein mechanisches Risiko unabhängig vom Peptid.
Häufige Fehlannahmen
Aussagen, die im Umlauf sind, und was die Quellen dazu sagen.
„BPC-157 ist ein körpereigener Stoff und deshalb unbedenklich.“
BPC-157 ist synthetisch. Es ist aus einer Sequenz abgeleitet, die in einem Magensaftprotein gefunden wurde. Ob dieser Abschnitt im Körper in relevanter Menge entsteht, ist nicht gezeigt. „Körpereigen“ ist ein Verkaufsargument, keine biologische Tatsache.3
„BPC-157 ist in Deutschland legal, weil es „nur für Forschungszwecke“ verkauft wird.“
Die Zweckbestimmung entscheidet mit, aber sie ist nicht frei wählbar. Maßgeblich ist, wie das Produkt objektiv eingesetzt werden soll. Zur Anwendung am Menschen bestimmte, nicht zugelassene Stoffe fallen unter das Arzneimittelrecht, unabhängig vom Etikett.12
„Es gibt über 100 Studien, also ist es gut belegt.“
Die Zahl der Studien ist kein Maß für Belastbarkeit. Auffällig viele BPC-157-Arbeiten stammen aus einem einzigen Forschungsverbund mit wiederkehrendem Versuchsaufbau, ohne Verblindung und ohne Dosis-Wirkungs-Analyse. Unabhängige systematische Übersichten kommen zum Ergebnis, dass Humanstudien fehlen.10,11
„Die Halbwertszeit beträgt etwa 30 Minuten, das ist belegt.“
Die Zahl ist für die Maus, die Ratte und den Hund belegt, nicht für den Menschen. Eine Humanmessung mit berichteten Werten existiert nicht. Zitiert wird die Angabe meist aus Übersichtsarbeiten, in denen die Spezies fehlt.1,10
„Oral eingenommen wirkt BPC-157, weil es im Magensaft stabil ist.“
Stabilität im Magensaft und Aufnahme in den Blutkreislauf sind zwei verschiedene Dinge. Die orale Bioverfügbarkeit ist beim Menschen nie gemessen worden. In den klinischen Studien mit rektaler Gabe war der Wirkstoff im Plasma nicht nachweisbar.1,2
Wissenslücken
Was fehlt. Wer forschen will, findet hier die offenen Fragen, die tatsächlich welche sind.
- ? Es fehlt eine Pharmakokinetik am Menschen: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung sind unbekannt.
- ? Es fehlt jede randomisierte Studie an einem orthopädischen Endpunkt (Sehne, Muskel, Knorpel) beim Menschen.
- ? Die vielzitierte Breitenwirkung im Tiermodell ist nie unabhängig reproduziert worden. Eine Replikationsstudie aus einem anderen Labor wäre der entscheidende nächste Schritt.
- ? Ob die orale Gabe beim Menschen überhaupt relevante Spiegel erzeugt, ist ungeprüft.
- ? Es gibt keine Daten zu Langzeitgabe, Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Wechselwirkungen.
- ? Die Qualität der vorhandenen Tierstudien ist nie durchgängig nach systematischen Kriterien bewertet worden (Risiko für Verzerrung, Verblindung, Fallzahlplanung).
Selbst ansetzen: ein Experiment ohne Arzneimittel
Zellmigration im Kratztest
Verändert BPC-157 die Geschwindigkeit, mit der Fibroblasten eine gesetzte Lücke schließen?
Material
- · Fibroblastenzelllinie (z. B. NIH/3T3) und passendes Medium
- · 6-Well-Platten, steriles Pipettieren, Inkubator
- · Mikroskop mit Kamera, Bildauswertung (ImageJ)
- · BPC-157 als Referenzsubstanz, zusätzlich eine Positivkontrolle (z. B. FCS-freies gegen FCS-haltiges Medium)
Auswertung
Relative Lückenschlussrate im Vergleich zur serumhaltigen Positivkontrolle, mit Streuung über die Wiederholungen.
Ablauf
- 1. Konfluenten Zellrasen mit steriler Pipettenspitze linear durchkratzen.
- 2. Lücke sofort fotografieren (t = 0).
- 3. Ansätze: Medium ohne Zusatz, Medium mit abgestuften BPC-157-Konzentrationen, Medium mit Serum als Positivkontrolle. Mindestens drei unabhängige Wiederholungen mit je drei technischen Replikaten.
- 4. Nach 6, 12 und 24 Stunden erneut fotografieren.
- 5. Fläche der Lücke auswerten und gegen t = 0 normieren.
Grenzen: Ein Kratztest zeigt Migration, nicht Heilung. Er ersetzt kein Tiermodell und keine klinische Frage, und er sagt nichts über Dosis oder Verträglichkeit am Menschen. Die Positivkontrolle ist zwingend, weil sonst jede beliebige Substanz „wirkt“.
Vergleich mit verwandten Stoffen
Direkter Nebeneinander-Vergleich der belegbaren Merkmale. Leere Felder bedeuten: in der Literatur nicht gefunden.
| Merkmal | BPC-157 | BPC-157 + TB-500 | KPV | TB-500 | Thymosin Alpha-1 |
|---|---|---|---|---|---|
| Klasse | Synthetisches Pentadecapeptid, abgeleitet aus der B-Kette des humanen Magensaftproteins („Body Protection Compound“) | Mischung zweier synthetischer Peptide unterschiedlicher Länge in einem Behältnis. BPC-157 ist ein Pentadecapeptid, TB-500 ein N-acetyliertes Heptapeptid. | Synthetisches Tripeptid. Es entspricht den Aminosäuren 11 bis 13 des alpha-melanozytenstimulierenden Hormons (alpha-MSH), also dessen äußerstem Ende. | Synthetisches, am Stickstoffatom acetyliertes Heptapeptid, entsprechend den Aminosäuren 17 bis 23 des 43 Aminosäuren langen humanen Proteins Thymosin beta-4. | Synthetisches, am Stickstoffatom acetyliertes Peptid aus 28 Aminosäuren. Es entspricht dem N-terminalen Abschnitt des humanen Vorläuferproteins Prothymosin alpha. |
| Zielstruktur | Kein gesicherter Zielrezeptor, VEGFR2 (VEGF-Rezeptor 2), eNOS / Stickstoffmonoxid-Signalweg, Gefäßsystem und Kollateralfluss, Wundheilung und Fibroblastenaktivität | Gefäßneubildung über VEGFR2 (BPC-157-Anteil), Überlagerung beider Bestandteile | Melanocortin-Rezeptoren (MC1R, MC3R, MC4R, MC5R), NF-κB-Signalweg und entzündungsfördernde Botenstoffe, Bakterienmembran (Gram-positive und Gram-negative Erreger) | Monomeres Aktin (G-Aktin), Zellmigration und Wundverschluss, Angiogenese und Mastzellen | Toll-like-Rezeptoren 2 und 9 auf dendritischen Zellen, T-Helfer-Zellen, Verschiebung zum Th1-Typ, Komplementrezeptor-vermittelte Phagozytose in Makrophagen |
| Halbwertszeit | Für den Menschen nicht veröffentlicht. In Übersichtsarbeiten wird eine Plasmahalbwertszeit von unter 30 Minuten angenommen, ohne dass eine Originalmessung zitiert wird. | Für die Kombination nicht gemessen. Für die Einzelstoffe: TB-500 war im Pferd nach einer Gabe von 10 mg unter die Haut nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar. Für BPC-157 liegt keine veröffentlichte Messung vor. | Nicht gemessen. Es gibt keine veröffentlichte Pharmakokinetik für KPV, weder am Tier noch am Menschen. | Für den Menschen nicht gemessen. Die einzige veröffentlichte Messung stammt vom Pferd: Nach einer Einmalgabe von 10 mg unter die Haut erreichte TB-500 im Plasma 0,05 bis 0,08 ng/mL zwischen 60 und 120 Minuten und war nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar. | Nach hiesiger Recherche liegt keine veröffentlichte Messung der Halbwertszeit beim Menschen vor. Für die Ratte wird eine terminale Halbwertszeit von 1,9 Stunden berichtet. |
| Untersuchte Wege | subkutan, intraperitoneal, oral | intraperitoneal, subkutan, in vitro | in vitro, oral | subkutan, intraperitoneal, topisch, in vitro | subkutan |
| Zulassung | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU. | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Da die Mischung TB-500 enthält, greift zusätzlich die Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU, weder für die Einzelstoffe noch für die Mischung. | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Die Einordnung richtet sich nach der Zweckbestimmung des Produkts. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU. | Deutschland: Nicht zugelassenes Arzneimittel. Zusätzlich steht TB-500 namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. · Europäische Union: Kein zugelassenes Humanarzneimittel in der EU. Auch eine unionsweite Zulassung als Tierarzneimittel besteht nicht. | Deutschland: Nach hiesiger Prüfung kein in Deutschland zugelassenes Thymalfasin-Präparat. Ein Stoff mit arzneimittelrechtlicher Zweckbestimmung darf ohne Zulassung nicht in Verkehr gebracht werden. · Europäische Union: Keine zentrale Zulassung über die EMA. In Italien besteht eine nationale Zulassung als Zadaxin. |
| Evidenz | C — überwiegend Tiermodelle | D — Zellkultur und Einzelfälle | D — Zellkultur und Einzelfälle | C — überwiegend Tiermodelle | A — mehrfach am Menschen belegt |
| Humanstudien | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert |
| Deutschland | Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht. | Kein zugelassenes Arzneimittel. Da die Mischung TB-500 enthält, greift zusätzlich die Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. | Kein zugelassenes Arzneimittel. Die Einordnung richtet sich nach der Zweckbestimmung des Produkts. | Nicht zugelassenes Arzneimittel. Zusätzlich steht TB-500 namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. | Nach hiesiger Prüfung kein in Deutschland zugelassenes Thymalfasin-Präparat. Ein Stoff mit arzneimittelrechtlicher Zweckbestimmung darf ohne Zulassung nicht in Verkehr gebracht werden. |
Kernaussagen
- ▪ BPC-157 ist ein synthetisches Peptid aus 15 Aminosäuren, kein körpereigenes Hormon.
- ▪ Die Tierdaten zur Gewebeheilung sind umfangreich, aber überwiegend aus einem Forschungsverbund und methodisch schwach.
- ▪ Beim Menschen gibt es eine kontrollierte Studie, und sie war negativ.
- ▪ Eine Humanpharmakokinetik existiert nicht. Damit ist jede Angabe zu „wirksamen Mengen“ beim Menschen eine Ableitung aus Tierdaten.
- ▪ Die pro-angiogene Wirkung über VEGFR2 ist belegt und gleichzeitig der wichtigste theoretische Sicherheitsvorbehalt.
- ▪ Weder in der EU noch in den USA zugelassen. Der Status im amerikanischen Compounding ist in Bewegung: Die FDA hat BPC-157 2026 aus der Kategorie mit erheblichen Sicherheitsbedenken entfernt, weil die Nominierung zurückgezogen wurde, und der beratende Ausschuss hat anschließend eine Aufnahme in die 503A-Liste empfohlen. Entschieden ist nichts, und das ist keine Freigabe.
Quellen
Alle Belege dieses Beitrags, mit Einordnung, was sie zeigen und wo ihre Grenzen liegen.
- [1] Pharmacokinetics, distribution, metabolism, and excretion of body-protective compound 157, a cytoprotective pentadecapeptide, in rats and dogs
He L, Feng D, Guo H, et al.. Frontiers in Pharmacology , 2022 · doi:10.3389/fphar.2022.1026182 · PMID 36588717
Präklinisch (Tier)Erste systematische Pharmakokinetik zu BPC-157. Ratte und Beagle, intravenös und intramuskulär. Belegt die Halbwertszeit unter 30 Minuten und die intramuskuläre Bioverfügbarkeit. Keine Humandaten.
- [2] Pharmacy Compounding Advisory Committee: Briefing Document for BPC-157-Related Bulk Drug Substances
U.S. Food and Drug Administration , 2026
Behörde / NormBehördliche Bewertung, die den Stand der Literatur zusammenfasst und ausdrücklich festhält, dass die molekularen Zielstrukturen nicht identifiziert sind, dass keine Humanpharmakokinetik existiert und dass keine Dosis-Wirkungs-Beziehung etabliert ist. Wichtigste unabhängige Bewertung dieses Beitrags.
- [3] Gastric pentadecapeptide body protection compound BPC 157 and its role in accelerating musculoskeletal soft tissue healing
Gwyer D, Wragg NM, Wilson SL. Cell and Tissue Research , 2019 · doi:10.1007/s00441-019-03016-8 · PMID 30915550
ÜbersichtsarbeitÜbersichtsarbeit zu Sehnen-, Muskel- und Knochenheilung. Nützlich als Sammlung der Tierdaten, aber ohne eigene Qualitätsbewertung der zitierten Studien.
- [4] BPC 157 and Standard Angiogenic Growth Factors. Gastrointestinal Tract Healing, Lessons from Tendon, Ligament, Muscle and Bone Healing
Seiwerth S, Milavic M, Vukojevic J, et al.. Current Pharmaceutical Design , 2018 · doi:10.2174/1381612824666180712110447 · PMID 29998800
ÜbersichtsarbeitÜbersicht aus der Forschungsgruppe, die den Großteil der BPC-157-Literatur produziert hat. Enthält die mechanistischen Hypothesen.
- [5] Stable Gastric Pentadecapeptide BPC 157 and Wound Healing
Seiwerth S, Milavic M, Vukojevic J, Gojkovic S, Krezic I, Vuletic LB, et al.. Frontiers in Pharmacology , 2021 · doi:10.3389/fphar.2021.627533 · PMID 34267654
ÜbersichtsarbeitÜbersicht zu Wundheilungsmodellen. Überwiegend Nagerdaten aus demselben Verbund.
- [6] Focus on ulcerative colitis: stable gastric pentadecapeptide BPC 157
Sikiric P, Seiwerth S, Rucman R, et al.. Current Medicinal Chemistry , 2012 · doi:10.2174/092986712803414015 · PMID 22300085
ÜbersichtsarbeitReferiert das klinische Colitis-Programm (PL 14736) und die Tierdaten. Wichtig, weil hier das negative Humanergebnis dokumentiert ist, das in populären Darstellungen fehlt.
- [7] Therapeutic potential of pro-angiogenic BPC157 is associated with VEGFR2 activation and up-regulation
Hsieh MJ, Liu HT, Wang CN, et al.. Journal of Molecular Medicine , 2017 · doi:10.1007/s00109-016-1488-y · PMID 27847966
In vitroUnabhängige Arbeitsgruppe. Zeigt den VEGFR2-Weg in Endothelzellen und im Angiogenese-Modell. Gleichzeitig die Grundlage des Sicherheitsvorbehalts zur Gefäßneubildung.
- [8] BPC 157 and blood vessels
Seiwerth S, Brcic L, Vuletic LB, et al.. Current Pharmaceutical Design , 2014 · doi:10.2174/13816128113199990421 · PMID 23782145
ÜbersichtsarbeitGefäßwirkungen im Rattenmodell, inklusive Kollateralfluss nach Ligatur.
- [9] Pentadecapeptide BPC 157 and the central nervous system
Vukojevic J, Milavic M, Perovic D, et al.. Neural Regeneration Research , 2022 · doi:10.4103/1673-5374.320969 · PMID 34380875
ÜbersichtsarbeitNeurologische Modelle bei Nagern. Keine Humandaten.
- [10] Emerging Use of BPC-157 in Orthopaedic Sports Medicine: A Systematic Review
Vasireddi N, Hahamyan H, Salata MJ, Karns M, Calcei JG, Voos JE, Apostolakos JM. HSS Journal , 2025 · doi:10.1177/15563316251355551 · PMID 40756949
Meta-Analyse / Systematic ReviewSystematische Übersicht aus der Sportmedizin. Ergebnis: keine Humanstudien, unzureichende Datenlage für eine Anwendung am Menschen. Wichtigste unabhängige Bewertung.
- [11] Regeneration or Risk? A Narrative Review of BPC-157 for Musculoskeletal Healing
McGuire FP, et al.. Current Reviews in Musculoskeletal Medicine , 2025 · doi:10.1007/s12178-025-09990-7 · PMID 40789979
ÜbersichtsarbeitNarrative Übersicht, die Nutzen und Risiko gegenüberstellt. Nützlich für die Sicherheitsdiskussion.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormDefiniert, wann ein Stoff Arzneimittel ist. Die Zweckbestimmung ist ausdrücklich Teil der Definition.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormZulassungspflicht für Arzneimittel, die im Geltungsbereich des Gesetzes in den Verkehr gebracht werden.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormDie Anlage listet Stoffe, deren Erwerb, Besitz und Weitergabe zu Dopingzwecken strafbar ist. BPC-157 ist dort nach hiesiger Prüfung nicht aufgeführt.
-
EUR-Lex , 2001
Behörde / NormArt. 1 Nr. 2 definiert das Arzneimittel, Art. 6 macht das Inverkehrbringen von der Zulassung abhängig.
-
U.S. Food and Drug Administration , 2026
Behörde / NormAmtliche Liste der Stoffe, die im Compounding verwendet werden dürfen oder nicht. Der Status von BPC-157 hat sich 2026 geändert. Die Seite blockiert automatisierte Abrufe, deshalb war der aktuelle Stand zum Redaktionszeitpunkt nicht direkt einsehbar und ist hier als offener Punkt vermerkt.
-
World Anti-Doping Agency , 2026
Behörde / NormS0 erfasst nicht zugelassene Substanzen und damit BPC-157 im Sport.
-
Nutzerforen , 2025
Erfahrungsbericht Erfahrungsbericht, kein WirkbelegDiese Quelle belegt nichts über Wirkung oder Häufigkeit. Sie wird genannt, weil sie den Großteil dessen ausmacht, was im Umlauf als Erfahrungswissen gilt, und weil sie Hinweise auf mögliche Beschwerden geben kann, die in Studien nicht auftauchen.
Der Redaktionsstand dieses Beitrags ist der 14. September 2026. Quellen werden regelmäßig gegen die Register geprüft (PubMed, Crossref).
Verwandte Themen
Heilung & Regeneration
TB-500
N-acetyliertes Heptapeptid aus der Aktin-Bindungsregion von Thymosin beta-4
Heilung & Regeneration
BPC-157 + TB-500
Mischung zweier Peptide in einem Vial, ohne Studie zur Kombination am Menschen
Heilung & Regeneration
KPV
Tripeptid aus dem Ende des alpha-MSH, ohne nachgewiesenen Rezeptorangriffspunkt
Haut & Ästhetik
GHK-Cu
Kupferkomplex eines körpereigenen Tripeptids, Grundlage der Kupferpeptid-Kosmetik
Longevity & Zellschutz
NAD+
Körpereigenes Dinukleotid für Redoxreaktionen und Sirtuine, chemisch kein Peptid
Haut & Ästhetik
AHK-Cu
Kupferkomplex eines Tripeptids mit Alanin statt Glycin, ein Vielfaches dünner belegt als GHK-Cu
Haut & Ästhetik
GLOW Blend
Mischung aus GHK-Cu, BPC-157 und TB-500 in einem Gefäß, ohne Studien zur Kombination
Heilung & Regeneration
Thymosin Alpha-1
Synthetisches 28-Aminosäuren-Peptid, in einigen Ländern als Arzneimittel zugelassen
Haut & Ästhetik
KLOW Blend
Mischung aus vier Peptiden in einem Gefäß, für die keine Kombinationsstudie existiert