TB-500
N-acetyliertes Heptapeptid aus der Aktin-Bindungsregion von Thymosin beta-4
Auch bekannt als: Thymosin beta-4 Fragment · Thymosin Beta-4 Fragment (LKKTETQ) · Tβ4-Fragment · LKKTETQ · Ac-LKKTETQ · TB500
Kurzfassung
TB-500 ist ein synthetisches Peptid aus sieben Aminosäuren. Seine Sequenz entspricht dem Abschnitt 17 bis 23 des körpereigenen Proteins Thymosin beta-4, der dort an Aktin bindet. Ab 2011 wurde es zuerst als Tiermedizinprodukt für Pferde und Windhunde vermarktet. Eine Literaturdurchsicht der US-Arzneimittelbehörde FDA ergab, dass TB-500 in keiner veröffentlichten Arbeit am Menschen gegeben wurde. Anders als die meisten Peptide dieses Portals steht TB-500 namentlich in der Anlage zum deutschen Anti-Doping-Gesetz.
- Aminosäuren
- 7
- Masse
- 889,01 g/mol
- Halbwertszeit Mensch
- nicht gemessen
- Humanstudien zur Substanz
- 0
- Anti-Doping-Status
- namentlich verboten (WADA S2.3, AntiDopG-Anlage)
Was der Stoff ist
- Klasse
- Synthetisches, am Stickstoffatom acetyliertes Heptapeptid, entsprechend den Aminosäuren 17 bis 23 des 43 Aminosäuren langen humanen Proteins Thymosin beta-4.
- Sequenz
- Ac-Leu-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln-OH, Kurzschreibweise LKKTETQ
- Summenformel
- C₃₈H₆₈N₁₀O₁₄ als freie Base; als Acetat zusätzlich ein Essigsäuremolekül
- Molare Masse
- 889,01 g/mol (freie Base), 949,1 g/mol (Acetat)
- CAS-Nummer
- 885340-08-9 (freie Base; derselbe Eintrag wird von Anbietern auch für das Acetat verwendet)
- Herkunft
- Thymosin beta-4 kommt in nahezu allen Körperzellen vor und findet sich in Blut, Speichel, Tränenflüssigkeit und Wundflüssigkeit. TB-500 ist dagegen kein Abbauprodukt, das im Körper in relevantem Umfang entsteht, sondern ein synthetisch hergestelltes Fragment. Die Acetylierung am ersten Leucin ist eine synthetische Modifikation.
Wirkmechanismus
Was im molekularen Versuch passiert. Jede Zeile nennt die Zielstruktur und die Belege.
-
Der Abschnitt LKKTET gilt als Aktin-Bindungsregion von Thymosin beta-4. Die Annahme ist, dass TB-500 monomeres G-Aktin puffert und dadurch den Umbau des Zellskeletts beeinflusst. Die FDA hält fest, dass offen ist, ob diese Bindung zu den beobachteten Effekten beiträgt.
-
Für TB-500 selbst wurde der Wundverschluss in Zellkultur geprüft und nicht bestätigt. Der beobachtete Effekt stammt von einem Abbauprodukt, nicht vom Ausgangspeptid.
-
Für das Gesamtprotein Thymosin beta-4 sind Gefäßwirkungen und eine Mastzelldegranulation beschrieben. Eine Übertragung auf das Fragment ist nicht gezeigt; die FDA führt beides als offene Frage.
Was belegt ist und wie gut
Jede Aussage mit Evidenzstufe und Bewertung. „Anerkannt“ heißt: von der Fachwelt getragen. „Spekulativ“ heißt: es gibt eine Hypothese, aber keine belastbare Prüfung.
Tierdaten vorhanden, aber dünn: eine randomisierte Rattenstudie mit TB-500 selbst, eine Pferdestudie zur Pharmakokinetik, eine negative Zellkulturarbeit. Keine Humanstudie. Ein Teil der häufig zitierten Wundheilungsdaten betrifft ein anderes Molekül.
Warum nicht höher: Die Stufe C ergibt sich allein aus Tierversuchen. Die FDA hat keine Arbeit gefunden, in der TB-500 am Menschen gegeben wurde. Damit fehlt der Nachweis am Menschen vollständig. Bei einem Peptid mit Verweildauern im Stundenbereich sind Rückschlüsse aus dem Tier besonders unsicher.
In einer randomisierten Rattenstudie erhöhte TB-500 (60 µg/kg/Tag über vier Wochen) die Reißlast der heilenden Achillessehne gegenüber der Kontrollgruppe.12
Evidenz C plausibel · Eine einzelne randomisierte Tierstudie mit 32 Ratten, vier Gruppen zu je acht Tieren, ohne Verblindung.
TB-500 selbst verbesserte in einem Fibroblasten-Kratztest den Wundverschluss nicht, während sein Abbauprodukt N-acetyliertes LKKTE einen kleinen, statistisch signifikanten Effekt zeigte.10,1
Evidenz D anerkannt · Eine Zellkulturarbeit mit 50 µg/mL über acht Stunden, ohne Konzentrationsreihe.
Die häufig als Beleg für TB-500 zitierten Wundheilungsdaten aus dem Mausmodell wurden mit dem nicht acetylierten Fragment LKKTETQ erhoben, nicht mit TB-500.11,1
Evidenz D anerkannt · Die Originalarbeit behandelte Stanzwunden gealterter Mäuse topisch mit 0,01 Prozent LKKTETQ. Acetylierung verändert Ladung, Wasserlöslichkeit und Größe.
Es existiert keine veröffentlichte Studie, in der TB-500 einem Menschen verabreicht wurde.1
Evidenz C anerkannt · Feststellung der FDA nach Durchsicht von PubMed, Embase, ClinicalTrials.gov, Drugs@FDA und weiteren Datenbanken im Jahr 2026.
Handelsübliche TB-500-Produkte sind chemisch nicht eindeutig definiert: Unter demselben Namen werden freie Base und Acetatsalz mit unterschiedlichen Eigenschaften verkauft.1
Evidenz C anerkannt · Die FDA dokumentiert widersprüchliche Angaben in einer offiziellen Nominierung: nominiert war die freie Base, das Analysenzertifikat beschrieb das Acetat, die Summenformel passte zu keinem von beiden.
Studien am Menschen
Was am Menschen tatsächlich gemessen wurde. Tierstudien stehen bewusst nicht hier, sondern im Abschnitt zur Evidenz.
- Population
- 32 männliche Sprague-Dawley-Ratten, 12 Wochen alt, Sehnendurchtrennung und Naht · n = 32 (4 Gruppen zu 8)
- Endpunkte
- Reißlast, histologische Scores nach Bonar und Movin, Kollagen I und III
- Ergebnis
- Die Reißlast war in der TB-500-Gruppe statistisch signifikant höher als in der Kontrollgruppe, die histologischen Scores ebenfalls besser. Die Kombination mit BPC-157 brachte keinen zusätzlichen Vorteil. Explorative Arbeit mit kleiner Fallzahl.
- Population
- Gesunde Freiwillige und Patienten in Studien mit dem 43-Aminosäuren-Protein, teils bis Phase 2
- Endpunkte
- Verträglichkeit und Pharmakokinetik nach intravenöser Gabe; Wirksamkeit bei schwerem trockenem Auge
- Ergebnis
- Für das vollständige Protein liegen Verträglichkeits- und Wirksamkeitsdaten am Menschen vor. Diese Daten gelten nicht für das acetylierte Sieben-Aminosäuren-Fragment und werden hier genannt, weil sie im Umlauf als Humanbeleg für TB-500 dienen.
Pharmakokinetik
Was der Körper mit dem Stoff macht: Aufnahme, Verteilung, Abbau.
- Halbwertszeit
- Für den Menschen nicht gemessen. Die einzige veröffentlichte Messung stammt vom Pferd: Nach einer Einmalgabe von 10 mg unter die Haut erreichte TB-500 im Plasma 0,05 bis 0,08 ng/mL zwischen 60 und 120 Minuten und war nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar.
- Aufnahme / Bioverfügbarkeit
- Nicht bestimmbar. In der Pferdestudie wurde die Substanz nicht zusätzlich in eine Vene gegeben, deshalb lässt sich die absolute Aufnahme nach subkutaner Gabe nicht berechnen.
- Spitzenkonzentration
- Pferd: 60 bis 120 Minuten nach subkutaner Gabe von 10 mg.
- Abbau
- Im Reagenzglas und im Tier entstehen durch schrittweisen Abbau vom Kettenende her die Metaboliten N-acetyliertes LKKTET, LKKTE, LKKT, LKK und LK, dazu Stereoisomere des Ausgangspeptids. Der Abbau verläuft schnell.
- Ausscheidung
- Nicht bestimmt. Beim Menschen gibt es keine Ausscheidungsdaten.
Die gemessenen Plasmaspiegel beim Pferd liegen bei 0,05 bis 0,08 ng/mL, also unter einem Zehntausendstel Mikrogramm pro Milliliter. Daraus lässt sich keine wirksame Menge beim Menschen ableiten. Wie bei BPC-157 existiert für TB-500 keine Humanpharmakokinetik.
Protokolle aus der Literatur
Diese Angaben beschreiben, wie in einer bestimmten Studie dosiert wurde. Sie sind der Grund, warum im Umlauf Zahlen kursieren, und ausdrücklich kein Vorschlag für irgendetwas.
Dosisangaben aus Tierstudien lassen sich nicht auf Menschen umrechnen. Wer das versucht, ignoriert Unterschiede in Stoffwechsel, Aufnahme und Empfindlichkeit.
Handhabung im Labor
Umgang mit der Substanz, nicht mit dem Menschen: ansetzen, lagern, typische Fehler.
- Rekonstitution
- Lyophilisat mit sterilem Wasser oder bakteriostatischem Wasser lösen. Flüssigkeit an der Glaswand entlanglaufen lassen, nicht auf das Pulver spritzen, nicht schütteln. Peptide dieser Größe neigen zur Bildung von Aggregaten, die sich nicht immer sichtbar zeigen.
- Lagerung
- Lyophilisiert: tiefgekühlt (etwa −20 °C), trocken und lichtgeschützt. Rekonstituiert: 2 bis 8 °C. Eine unabhängig veröffentlichte Stabilitätsstudie speziell für TB-500 existiert nicht; allgemein gilt für Peptide in wässriger Lösung ein rascher Verlust durch Hydrolyse und Oxidation.
- Lösungsmittel
- Steriles Wasser ist die naheliegende Wahl. Benzylalkohol als Konservierungsmittel kann die Stabilität von Peptiden verändern, für TB-500 ist das nicht untersucht.
- Auftauen
- Aliquote vor dem Einfrieren bilden. Wiederholtes Auftauen und Einfrieren gilt bei Peptiden als häufige Ursache für Aktivitätsverlust, für TB-500 ist das nicht quantifiziert.
Grundregeln für den Umgang
- Auf dem Vial festhalten, ob die freie Base oder das Acetat eingewogen wurde. Die Masse unterscheidet sich um rund 60 g/mol, das verschiebt jede Einwaage.
- Analysenzertifikat gegen die Chargennummer prüfen, nicht gegen den Produktnamen. Bei TB-500 fallen Produktbezeichnung und Zertifikat nachweislich auseinander.
- Nach dem Ansetzen nicht schütteln, sondern rollen.
- Handschuhe und Schutzbrille beim Umgang mit dem Lyophilisat, Staubentwicklung vermeiden.
Typische Fehler
- Aus der im Pferd verwendeten Dosis von 10 mg pro Tier wird im Umlauf ein Milligramm-Wert für Menschen abgeleitet. Ein Pferd wiegt ein Mehrfaches eines Menschen, und die Aufnahme beim Menschen wurde nie gemessen.
- Das verbreitetste Wirkargument stützt sich auf Zellkultur, und die einzige veröffentlichte Zellkulturarbeit mit TB-500 selbst war negativ.
- TB-500 wird häufig gemeinsam mit BPC-157 in einer Spritze angesetzt. Ob die beiden Peptide in Lösung aufeinander einwirken, ist nicht untersucht.
- Die Angabe, TB-500 sei legal, solange es für Forschungszwecke verkauft wird, ist bei diesem Stoff doppelt falsch: Neben dem Arzneimittelrecht greift die Anlage zum Anti-Doping-Gesetz.
Sicherheit
Es gibt keine Sicherheitsdaten am Menschen, weder aus Studien noch aus einer behördlichen Erhebung. Die verfügbaren Hinweise betreffen die Arzneimittelqualität und das Tier.
Was in Studien als unerwünschte Wirkung berichtet wurde
- gravierend Evidenz C Belege: fda-tb500
Die FDA hat die Aufnahme in die Compounding-Liste unter anderem deshalb abgelehnt, weil TB-500 nicht ausreichend chemisch charakterisiert ist. Unbekannte peptidbezogene Verunreinigungen und Aggregate in einem Spritzpräparat können eine Immunreaktion auslösen. Zusätzlich fehlen Akut- und Mehrfachdosis-Toxizitätsstudien, also jede Grundlage für einen Sicherheitsabstand.
- relevant Evidenz D Belege: fda-tb500, kleinman-2016
Theoretisch denkbar ist eine Wirkung auf die Gefäßneubildung, weil dem Gesamtprotein solche Effekte zugeschrieben werden. Beim Menschen wurde das nie geprüft und ist damit nicht abwägbar.
- relevant Evidenz E Belege: anecdote-community
In Selbstberichten in Peptid-Communities werden Reaktionen an der Einstichstelle, grippeähnliche Beschwerden und Müdigkeit genannt. Diese Berichte sind keine systematische Erhebung und enthalten keine Häufigkeiten.
Aus Studien und Zulassungsunterlagen
- Aus kontrollierten Humanstudien liegen keine unerwünschten Wirkungen vor, weil keine kontrollierte Humanstudie existiert.
- Die FDA nennt für TB-500 keine Meldungen aus ihrem Nebenwirkungsregister, die eine Häufigkeitsangabe zuließen.
- In der Rattenstudie über vier Wochen wurden keine behandlungsbedingten Todesfälle berichtet; die Arbeit war nicht auf Toxizität ausgelegt.
Messgrößen, die eine Gefährdung früh zeigen würden
Diese Parameter werden in Studien erhoben, um Schäden zu erkennen. Die Liste ist keine Anleitung zur Selbstkontrolle, sondern zeigt, welche Signale die Fachwelt für relevant hält.
- Großes Blutbild und Entzündungsparameter, weil eine Immunreaktion auf Peptidaggregate möglich ist und keine Toxizitätsdaten als Vergleich dienen.
- Leber- und Nierenwerte, weil zur Ausscheidung beim Menschen nichts bekannt ist.
- Bei Tumoranamnese: bildgebende Verlaufskontrolle, weil eine Gefäßneubildung theoretisch auch pathologisches Gewebe betreffen könnte.
- Einstichstelle dokumentieren, weil dort die häufigsten Berichte ansetzen.
Rechtslage
Einordnung nach öffentlich zugänglichen Normen. Sie ersetzt keine anwaltliche Auskunft im Einzelfall.
Nicht zugelassenes Arzneimittel. Zusätzlich steht TB-500 namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz.
- § 2 Abs. 1 AMG (Arzneimittelbegriff), § 21 Abs. 1 AMG (Zulassungspflicht)
- § 2 Abs. 3 AntiDopG (Erwerb, Besitz, Verbringung in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken)
- Anlage zu § 2 Abs. 3 AntiDopG, Abschnitt II Nummer 3: „Thymosin-beta-4 und seine Derivate“, Beispiel TB-500
Die Anlage führt unter den Wachstumsfaktoren und Wachstumsfaktor-Modulatoren ausdrücklich Thymosin-beta-4 und seine Derivate und nennt TB-500 als Beispiel. Der Stoff unterliegt damit nicht nur dem Arzneimittelrecht, sondern auch dem Dopingstrafrecht. Nach § 2 Absatz 3 ist bereits der Erwerb, Besitz oder das Verbringen in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken verboten. Das Etikett „Forschungszwecke“ ändert daran nichts, weil die objektive Zweckbestimmung maßgeblich ist.
Kein zugelassenes Humanarzneimittel in der EU. Auch eine unionsweite Zulassung als Tierarzneimittel besteht nicht.
- Richtlinie 2001/83/EG Art. 1 Nr. 2 (Arzneimittelbegriff)
- Richtlinie 2001/83/EG Art. 6 (Zulassungspflicht)
Die veterinärmedizinische Vermarktung von TB-500 wird häufig als Argument für Rechtmäßigkeit genannt. Eine Zulassung als Tierarzneimittel lässt sich daraus nicht ableiten: Die ab 2011 angebotenen Präparate wurden als Leistungsförderer für Pferde- und Windhundsport beworben und liefen gerade nicht durch ein Zulassungsverfahren.
Nicht zugelassen. Die FDA hat TB-500 im April 2026 aus der Compounding-Kategorie 2 entfernt und dem beratenden Ausschuss vorgelegt.
- 21 U.S.C. § 353a (Section 503A des FD&C Act)
- FDA-Briefing-Dokument zu TB-500 für die Ausschusssitzung am 23. und 24. Juli 2026
Bis 2026 führte die FDA TB-500 in Kategorie 2 der Stoffe mit Sicherheitsbedenken. Die Entfernung aus dieser Kategorie im April 2026 ist keine Erlaubnis, sondern eine Neuaufsetzung der Bewertung. Die FDA-Fachprüfer empfehlen in ihrem Briefing-Dokument ausdrücklich, den Stoff nicht in die Liste aufzunehmen. Der beratende Ausschuss hat am 23. Juli 2026 anders gestimmt. Eine Aufnahme erfordert anschließend ein förmliches Regelungsverfahren.
Auf der Verbotsliste der WADA in Kategorie S2.3, namentlich genannt.
- WADA Prohibited List, Kategorie S2.3: „Thymosin-β4 and its derivatives e.g. TB-500“
- § 2 Abs. 3 AntiDopG mit Anlage
Alle Stoffe der Kategorie S2 gelten als nicht näher bezeichnete Substanzen. Ein Nachweis bei einer Kontrolle führt damit zu den schwereren Rechtsfolgen. TB-500 ist nicht über eine Auffangkategorie erfasst, sondern ausdrücklich mit Namen aufgeführt.
Kombinationen
Was in der Literatur zusammen genannt wird und was davon belegt ist.
Häufig zusammen untersucht oder genannt
- In der Forschungs- und Community-Literatur wird TB-500 mit BPC-157 kombiniert, weil beide Gewebereparatur adressieren. Eine randomisierte Rattenstudie mit Kombinationsarm hat 2026 geprüft, ob das einen Zusatznutzen bringt, und keinen gefunden. Für den Menschen fehlt jede Untersuchung. KPV wird in derselben Diskussion als entzündungshemmende Ergänzung genannt, auch dafür sind additive Effekte nie gemessen worden.
Mögliche Wechselwirkungen
- Theoretisch gegenläufig wirken Stoffe, die die Gefäßneubildung hemmen, etwa VEGF-Inhibitoren in der Krebstherapie. Wechselwirkungen wurden nie systematisch untersucht.
- Bei gleichzeitiger Anwendung gerinnungshemmender Arzneimittel ist die Datenlage leer. Das mechanische Risiko einer Injektion bei bestehender Blutungsneigung besteht unabhängig vom Peptid.
Häufige Fehlannahmen
Aussagen, die im Umlauf sind, und was die Quellen dazu sagen.
„TB-500 ist ein körpereigener Stoff und deshalb unbedenklich.“
TB-500 ist synthetisch und am ersten Leucin acetyliert. Der Körper bildet das Protein Thymosin beta-4, nicht dieses acetylierte Sieben-Aminosäuren-Fragment in nennenswerter Menge. Aus der Herkunft der Sequenz folgt keine Unbedenklichkeit.1
„In der Tiermedizin wird TB-500 bei Pferden verwendet, also ist es erprobt.“
Ab 2011 gab es ein veterinärmedizinisches Präparat, das für Pferde- und Windhundsport als Leistungsförderer vermarktet wurde. Eine kontrollierte Wirksamkeitsstudie am Pferd existiert nicht. Die einzige veröffentlichte Pferdestudie maß Plasmaspiegel für die Dopinganalytik, nicht Heilung.9,1
„Es gibt Humanstudien mit Thymosin beta-4, also ist TB-500 gut belegt.“
Die Humanstudien betreffen das vollständige Protein mit 43 Aminosäuren. TB-500 hat sieben Aminosäuren und ist zusätzlich acetyliert. Die FDA hält fest, dass sich das Wirkprofil des nicht acetylierten Fragments nicht auf TB-500 übertragen lässt.1,13
Wissenslücken
Was fehlt. Wer forschen will, findet hier die offenen Fragen, die tatsächlich welche sind.
- ? Es fehlt jede Humanpharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung beim Menschen sind unbekannt.
- ? Es fehlt die erste Phase-1-Studie am Menschen, also die grundlegende Verträglichkeitsprüfung. Ohne sie ist keine spätere Studie anschlussfähig.
- ? Die Analytik ist ungelöst: Es gibt keine Monografie, keine Standardmethode zur Reinheitsbestimmung und widersprüchliche Analysenzertifikate. Wie viel von dem, was als TB-500 verkauft wird, tatsächlich TB-500 ist, weiß niemand.
- ? Es gibt keine Daten zu Langzeitgabe, Schwangerschaft, Kinderwunsch, Wechselwirkungen oder zur Anwendung bei Krebserkrankungen.
Selbst ansetzen: ein Experiment ohne Arzneimittel
Kratztest mit acetyliertem und nicht acetyliertem Fragment im direkten Vergleich
Unterscheidet sich die Fähigkeit, eine gesetzte Lücke in einem Zellrasen zu schließen, zwischen dem nicht acetylierten Fragment LKKTETQ und dem acetylierten TB-500?
Material
- · Fibroblastenzelllinie (z. B. NIH/3T3) und passendes serumarmes Medium
- · 6-Well-Platten, steriles Pipettieren, Inkubator bei 37 °C und 5 Prozent Kohlendioxid, Mikroskop mit Kamera und Bildauswertung (ImageJ) entlang eines festen Koordinatensystems
- · Beide Peptide als Referenzsubstanzen, eine Positivkontrolle mit serumhaltigem Medium und eine Vehikelkontrolle, dazu ein Vitalitätstest
Auswertung
Differenz der relativen Lückenschlussrate zwischen acetyliertem und nicht acetyliertem Peptid bei gleicher molarer Konzentration, mit Streuung über die unabhängigen Wiederholungen.
Ablauf
- 1. Konfluenten Zellrasen mit steriler Pipettenspitze linear durchkratzen, gleicher Druck und Winkel in allen Ansätzen.
- 2. Lücke sofort fotografieren (t = 0) und je Well ein festes Koordinatensystem für die Aufnahme festlegen.
- 3. Ansätze: Vehikel, LKKTETQ in abgestuften Konzentrationen, TB-500 in denselben Konzentrationen, serumhaltiges Medium als Positivkontrolle. Mindestens drei unabhängige Wiederholungen mit je drei technischen Replikaten.
- 4. Restfläche auswerten, gegen t = 0 normieren und die Kurven beider Peptide bei gleicher molarer Konzentration direkt gegeneinander auftragen.
- 5. Parallel die Zellvitalität bestimmen, um Zytotoxizität als Erklärung auszuschließen.
Grenzen: Ein Kratztest misst Zellwanderung, nicht Gewebeheilung. Er sagt nichts über Wirkung im lebenden Organismus, nichts über Dosierung und nichts über Verträglichkeit am Menschen. Der eigentliche Erkenntnisgewinn liegt im direkten Vergleich der beiden Molekülformen, weil er die in der Literatur verbreitete Gleichsetzung prüft. Ohne Positivkontrolle ist der Versuch nicht interpretierbar.
Vergleich mit verwandten Stoffen
Direkter Nebeneinander-Vergleich der belegbaren Merkmale. Leere Felder bedeuten: in der Literatur nicht gefunden.
| Merkmal | TB-500 | BPC-157 | BPC-157 + TB-500 | KPV | Thymosin Alpha-1 |
|---|---|---|---|---|---|
| Klasse | Synthetisches, am Stickstoffatom acetyliertes Heptapeptid, entsprechend den Aminosäuren 17 bis 23 des 43 Aminosäuren langen humanen Proteins Thymosin beta-4. | Synthetisches Pentadecapeptid, abgeleitet aus der B-Kette des humanen Magensaftproteins („Body Protection Compound“) | Mischung zweier synthetischer Peptide unterschiedlicher Länge in einem Behältnis. BPC-157 ist ein Pentadecapeptid, TB-500 ein N-acetyliertes Heptapeptid. | Synthetisches Tripeptid. Es entspricht den Aminosäuren 11 bis 13 des alpha-melanozytenstimulierenden Hormons (alpha-MSH), also dessen äußerstem Ende. | Synthetisches, am Stickstoffatom acetyliertes Peptid aus 28 Aminosäuren. Es entspricht dem N-terminalen Abschnitt des humanen Vorläuferproteins Prothymosin alpha. |
| Zielstruktur | Monomeres Aktin (G-Aktin), Zellmigration und Wundverschluss, Angiogenese und Mastzellen | Kein gesicherter Zielrezeptor, VEGFR2 (VEGF-Rezeptor 2), eNOS / Stickstoffmonoxid-Signalweg, Gefäßsystem und Kollateralfluss, Wundheilung und Fibroblastenaktivität | Gefäßneubildung über VEGFR2 (BPC-157-Anteil), Überlagerung beider Bestandteile | Melanocortin-Rezeptoren (MC1R, MC3R, MC4R, MC5R), NF-κB-Signalweg und entzündungsfördernde Botenstoffe, Bakterienmembran (Gram-positive und Gram-negative Erreger) | Toll-like-Rezeptoren 2 und 9 auf dendritischen Zellen, T-Helfer-Zellen, Verschiebung zum Th1-Typ, Komplementrezeptor-vermittelte Phagozytose in Makrophagen |
| Halbwertszeit | Für den Menschen nicht gemessen. Die einzige veröffentlichte Messung stammt vom Pferd: Nach einer Einmalgabe von 10 mg unter die Haut erreichte TB-500 im Plasma 0,05 bis 0,08 ng/mL zwischen 60 und 120 Minuten und war nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar. | Für den Menschen nicht veröffentlicht. In Übersichtsarbeiten wird eine Plasmahalbwertszeit von unter 30 Minuten angenommen, ohne dass eine Originalmessung zitiert wird. | Für die Kombination nicht gemessen. Für die Einzelstoffe: TB-500 war im Pferd nach einer Gabe von 10 mg unter die Haut nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar. Für BPC-157 liegt keine veröffentlichte Messung vor. | Nicht gemessen. Es gibt keine veröffentlichte Pharmakokinetik für KPV, weder am Tier noch am Menschen. | Nach hiesiger Recherche liegt keine veröffentlichte Messung der Halbwertszeit beim Menschen vor. Für die Ratte wird eine terminale Halbwertszeit von 1,9 Stunden berichtet. |
| Untersuchte Wege | subkutan, intraperitoneal, topisch, in vitro | subkutan, intraperitoneal, oral | intraperitoneal, subkutan, in vitro | in vitro, oral | subkutan |
| Zulassung | Deutschland: Nicht zugelassenes Arzneimittel. Zusätzlich steht TB-500 namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. · Europäische Union: Kein zugelassenes Humanarzneimittel in der EU. Auch eine unionsweite Zulassung als Tierarzneimittel besteht nicht. | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU. | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Da die Mischung TB-500 enthält, greift zusätzlich die Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU, weder für die Einzelstoffe noch für die Mischung. | Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Die Einordnung richtet sich nach der Zweckbestimmung des Produkts. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU. | Deutschland: Nach hiesiger Prüfung kein in Deutschland zugelassenes Thymalfasin-Präparat. Ein Stoff mit arzneimittelrechtlicher Zweckbestimmung darf ohne Zulassung nicht in Verkehr gebracht werden. · Europäische Union: Keine zentrale Zulassung über die EMA. In Italien besteht eine nationale Zulassung als Zadaxin. |
| Evidenz | C — überwiegend Tiermodelle | C — überwiegend Tiermodelle | D — Zellkultur und Einzelfälle | D — Zellkultur und Einzelfälle | A — mehrfach am Menschen belegt |
| Humanstudien | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert | 2 dokumentiert |
| Deutschland | Nicht zugelassenes Arzneimittel. Zusätzlich steht TB-500 namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. | Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht. | Kein zugelassenes Arzneimittel. Da die Mischung TB-500 enthält, greift zusätzlich die Anlage zum Anti-Doping-Gesetz. | Kein zugelassenes Arzneimittel. Die Einordnung richtet sich nach der Zweckbestimmung des Produkts. | Nach hiesiger Prüfung kein in Deutschland zugelassenes Thymalfasin-Präparat. Ein Stoff mit arzneimittelrechtlicher Zweckbestimmung darf ohne Zulassung nicht in Verkehr gebracht werden. |
Kernaussagen
- ▪ TB-500 ist ein synthetisches, acetyliertes Heptapeptid aus der Aktin-Bindungsregion von Thymosin beta-4, kein körpereigenes Hormon.
- ▪ Die FDA hat keine einzige Arbeit gefunden, in der TB-500 am Menschen gegeben wurde.
- ▪ Das häufig zitierte Mausmodell zur Wundheilung wurde mit dem nicht acetylierten Fragment erhoben. Die Übertragung auf TB-500 ist nach Einschätzung der FDA unzulässig.
- ▪ In der einzigen veröffentlichten Zellkulturarbeit mit TB-500 selbst zeigte die Substanz keinen Wundverschluss; nur ein Abbauprodukt zeigte einen kleinen Effekt.
- ▪ Die einzige In-vivo-Messung stammt vom Pferd: 10 mg unter die Haut, Plasmaspiegel von 0,05 bis 0,08 ng/mL, nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr messbar.
- ▪ TB-500 steht namentlich in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz und in WADA-Kategorie S2.3. Die Rechtslage ist damit strenger als bei BPC-157.
Quellen
Alle Belege dieses Beitrags, mit Einordnung, was sie zeigen und wo ihre Grenzen liegen.
-
Mathew B, Mattingly A, Rupp T, Albuquerque E, et al.. U.S. Food and Drug Administration, Center for Drug Evaluation and Research , 2026
Behörde / NormWichtigstes Dokument zur Datenlage. Die Behörde durchsuchte PubMed, Embase, ClinicalTrials.gov, Drugs@FDA und weitere Datenbanken und hält fest, dass keine Arbeit existiert, in der TB-500 am Menschen gegeben wurde. Enthält Chemie, Pferde-Pharmakokinetik und die Bewertung der Verunreinigungen.
-
U.S. Food and Drug Administration , 2026
Behörde / NormBelegt, dass TB-500 im Juli 2026 als einer von sieben Stoffen zur Aufnahme in die 503A-Liste beraten wurde, für die Anwendung Wundheilung. Der Ausschuss stimmte gegen die Empfehlung der FDA-Fachprüfer. Eine Aufnahme ist damit nicht erfolgt.
-
U.S. Food and Drug Administration , 2026
Behörde / NormErklärt die drei Kategorien der Compounding-Politik. Wichtig, weil die Entfernung aus Kategorie 2 im April 2026 in populären Darstellungen fälschlich als Erlaubnis gelesen wird.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormAbschnitt II Nummer 3 führt unter den Wachstumsfaktoren Thymosin-beta-4 und seine Derivate und nennt TB-500 als Beispiel.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormAbsatz 3 verbietet Erwerb, Besitz und Verbringung eines in der Anlage genannten Stoffes in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken.
-
World Anti-Doping Agency , 2026
Behörde / NormDie Liste nennt in Kategorie S2.3 wörtlich Thymosin-β4 and its derivatives e.g. TB-500. Alle Stoffe dieser Kategorie sind nicht näher bezeichnete Substanzen.
-
Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026
Behörde / NormParagraf 2 definiert das Arzneimittel, wobei die Zweckbestimmung ausdrücklich Teil der Definition ist. Paragraf 21 macht das Inverkehrbringen von einer Zulassung abhängig.
-
EUR-Lex , 2001
Behörde / NormArt. 1 Nr. 2 definiert das Arzneimittel, Art. 6 macht das Inverkehrbringen von der Zulassung abhängig.
- [9] Doping control analysis of TB-500, a synthetic version of an active region of thymosin β4, in equine urine and plasma by liquid chromatography-mass spectrometry
Ho EN, Kwok WH, Lau MY, et al.. Journal of Chromatography A , 2012 · doi:10.1016/j.chroma.2012.09.043 · PMID 23084823
Präklinisch (Tier)Einzige veröffentlichte In-vivo-Messung von TB-500. Einmalgabe von 10 mg unter die Haut bei Vollblut-Wallachen, Plasmaspiegel 0,05 bis 0,08 ng/mL, nach 6 bis 10 Stunden nicht mehr quantifizierbar. Zusätzlich die Quelle für das ab 2011 vermarktete Veterinärpräparat. Diente der Dopinganalytik, nicht der Wirksamkeitsprüfung.
- [10] Simultaneous quantification of TB-500 and its metabolites in in-vitro experiments and rats by UHPLC-Q-Exactive orbitrap MS/MS and their screening by wound healing activities in-vitro
Rahaman KA, Muresan AR, Min H, et al.. Journal of Chromatography B , 2024 · doi:10.1016/j.jchromb.2024.124033 · PMID 38382158
In vitroLiefert das Metabolitenprofil und die einzige Zellkulturprüfung von TB-500 selbst: bei 50 µg/mL über acht Stunden kein signifikanter Wundverschluss gegenüber Vehikel, während das Abbauprodukt N-acetyliertes LKKTE einen kleinen Effekt zeigte. Ohne Konzentrationsreihe.
- [11] Thymosin beta 4 and a synthetic peptide containing its actin-binding domain promote dermal wound repair in db/db diabetic mice and in aged mice
Philp D, Badamchian M, Scheremeta B, et al.. Wound Repair and Regeneration , 2003 · doi:10.1046/j.1524-475x.2003.11105.x · PMID 12581423
Präklinisch (Tier)Meistzitierte Tierarbeit zum Fragment. Für die Einordnung entscheidend: Verwendet wurde das nicht acetylierte Heptapeptid LKKTETQ bei topischer Anwendung, nicht TB-500. Die FDA weist eine Übertragung auf das acetylierte Peptid ausdrücklich zurück.
- [12] Effects of BPC-157 and TB-500 on Achilles tendon healing in rats: A histopathological and biomechanical study
Biçer O, Adanir O, Güleryüz Y, et al.. Joint Diseases and Related Surgery , 2026 · doi:10.52312/jdrs.2026.2951 · PMID 42542926
Präklinisch (Tier)Randomisierte Tierstudie mit 32 Ratten und vier Gruppen, darunter TB-500 mit 60 µg/kg/Tag über vier Wochen. TB-500 war bei der Reißlast signifikant überlegen, die Kombination mit BPC-157 brachte keinen Zusatznutzen. Explorative Arbeit mit kleiner Fallzahl.
- [13] A randomized, placebo-controlled, single and multiple dose study of intravenous thymosin beta4 in healthy volunteers
Ruff D, Crockford D, Girardi G, et al.. Annals of the New York Academy of Sciences , 2010 · doi:10.1111/j.1749-6632.2010.05474.x · PMID 20536472
Randomisierte StudieRandomisierte Humanstudie zur Verträglichkeit und Pharmakokinetik von intravenös gegebenem Thymosin beta-4, also des vollständigen Proteins. Betrifft nicht das Fragment TB-500 und wird hier als Abgrenzung geführt.
- [14] Thymosin β4 Promotes Dermal Healing
Kleinman HK, Sosne G. Vitamins and Hormones , 2016 · doi:10.1016/bs.vh.2016.04.005 · PMID 27450738
ÜbersichtsarbeitÜbersicht zur Wundheilung durch Thymosin beta-4. Grundlage der Angiogenese- und Mastzell-Hypothesen, die in populären Darstellungen auf TB-500 übertragen werden.
-
Nutzerforen , 2025
Erfahrungsbericht Erfahrungsbericht, kein WirkbelegDiese Quelle belegt nichts über Wirkung oder Häufigkeit. Sie wird genannt, weil sie den Großteil dessen ausmacht, was im Umlauf als Erfahrungswissen gilt, und weil sie Hinweise auf mögliche Beschwerden geben kann, die in Studien nicht auftauchen.
Der Redaktionsstand dieses Beitrags ist der 14. September 2026. Quellen werden regelmäßig gegen die Register geprüft (PubMed, Crossref).
Verwandte Themen
Heilung & Regeneration
BPC-157
Synthetisches Pentadecapeptid aus einer Magensaft-Proteinsequenz
Heilung & Regeneration
BPC-157 + TB-500
Mischung zweier Peptide in einem Vial, ohne Studie zur Kombination am Menschen
Heilung & Regeneration
KPV
Tripeptid aus dem Ende des alpha-MSH, ohne nachgewiesenen Rezeptorangriffspunkt
Heilung & Regeneration
Thymosin Alpha-1
Synthetisches 28-Aminosäuren-Peptid, in einigen Ländern als Arzneimittel zugelassen