Aufklärung, kein Verkauf. Unabhängige Wissenssammlung. Keine Empfehlung, keine Anleitung, kein Verkauf von Anwendungen am Menschen.

Was das heißt
Fokus, Stress & Schlaf Evidenz D

Pinealon

Synthetisches Tripeptid aus der russischen Peptid-Bioregulator-Forschung

Auch bekannt als: EDR-Peptid · Glu-Asp-Arg · EDR · H-Glu-Asp-Arg-OH · Pinealon (Khavinson-Tripeptid)

Kurzfassung

Pinealon ist ein synthetisches Tripeptid mit der Sequenz Glu-Asp-Arg. Es gehört zur Gruppe der Peptid-Bioregulatoren um Wladimir Chawinson (Vladimir Khavinson) in St. Petersburg, die kurzen Peptiden eine direkte Steuerung der Genaktivität zuschreibt. Ein großer Teil der Literatur stammt aus diesem Institut oder entstand mit seiner Beteiligung. In Zellkulturen wurden weniger freie Radikale und eine höhere Überlebensrate beschrieben; kontrollierte Humanstudien fehlen, eine Arzneimittelzulassung gibt es nicht.

Aminosäuren
3
Masse
418,4 g/mol
PubChem-CID
10273502
Zulassungen als Arzneimittel
keine
Kontrollierte Humanstudien
keine
Halbwertszeit Mensch
nicht gemessen
Vorherrschende Daten
Zellkultur und Rattenmodell
Herkunft der Literatur
überwiegend ein Institut
01

Was der Stoff ist

Klasse
Synthetisches Tripeptid aus der Gruppe der Peptid-Bioregulatoren
Sequenz
Glu-Asp-Arg
Summenformel
C₁₅H₂₆N₆O₈
Molare Masse
418,4 g/mol
CAS-Nummer
175175-23-2
Herkunft
Das Peptid gehört zu einer Gruppe kurzer Peptide, die ab den 1970er Jahren am Institut für Bioregulation und Gerontologie in St. Petersburg entwickelt wurden. Nach Darstellung dieser Arbeitsrichtung stammen die Sequenzen aus Gewebeextrakten; hergestellt wird Pinealon synthetisch. Ein eigener körpereigener Vorläufer oder Rezeptor ist nicht beschrieben.
02

Wirkmechanismus

Was im molekularen Versuch passiert. Jede Zeile nennt die Zielstruktur und die Belege.

  • Reaktive Sauerstoffspezies in Zellkulturen2

    Modulator konzentrationsabhängig, Sättigung bei niedrigen Konzentrationen

    In Kleinhirn-Granulazellen, Neutrophilen und PC12-Zellen verringerte EDR die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies nach oxidativem Stress und senkte den nekrotischen Zelltod im Propidiumiodid-Test. Gemessen wurde in Zellkultur, nicht im Organismus.

  • ERK-1/2-Signalweg und Zellzyklus2

    Modulator

    Die Arbeitsgruppe beschreibt eine verzögerte Aktivierung von ERK 1/2 und eine veränderte Zellzyklusverteilung. Aus dem unterschiedlichen Sättigungsverhalten von Radikaleffekt und Zellzykluseffekt schließen die Autoren auf eine direkte Interaktion mit dem Genom. Gemessen wurden Radikalbildung, Zelltod und Zellzyklusverteilung.

  • Zellkern und DNA3

    Bindung

    Fluoreszenzmarkierte kurze Peptide, darunter EDR, waren in HeLa-Zellen im Zytoplasma, im Zellkern und im Nucleolus nachweisbar. Im Reagenzglas veränderte EDR die Fluoreszenz markierter DNA-Oligonucleotide; aus den Quenchkonstanten leiten die Autoren eine sequenzspezifische Bindung ab. Eine Regulation von Genen in einer Zelle ist damit nicht gezeigt.

  • Genexpression (Histone, RNA, Signalwege)4

    unklar

    Die Übersicht von 2020 nimmt an, dass EDR in Zellen gelangt und an Histonproteine oder RNA bindet. Als Folgen werden Veränderungen von MAPK/ERK, Caspase-3, p53, SOD2, GPX1 sowie der Transkriptionsfaktoren PPARA und PPARG diskutiert. Die Übersicht stützt sich auf Arbeiten desselben Umfelds.

03

Was belegt ist und wie gut

Jede Aussage mit Evidenzstufe und Bewertung. „Anerkannt“ heißt: von der Fachwelt getragen. „Spekulativ“ heißt: es gibt eine Hypothese, aber keine belastbare Prüfung.

Evidenz D

Zellkulturen und Tierversuche aus einem Umfeld, dazu unkontrollierte Humanbeobachtungen mit weichen Endpunkten. Eine kontrollierte Humanstudie existiert nicht.

Warum nicht höher: Es fehlt jede kontrollierte Humanstudie und jede unabhängige Replikation außerhalb des Umfelds des St. Petersburger Instituts. Die Wirkhypothese einer direkten Genregulation durch Tripeptide ist mechanistisch nicht belegt.

  • In Zellkulturen verringerte EDR konzentrationsabhängig die Bildung freier Radikale und den nekrotischen Zelltod.2

    Evidenz D plausibel · Zellkulturarbeit eines Labors, nicht unabhängig wiederholt.

  • Kurze Peptide gelangen in Zellkern und Nucleolus von Zellkulturen und binden im Reagenzglas an DNA-Oligonucleotide.3

    Evidenz D plausibel · Fluoreszenzmessungen an Zellen und Oligonucleotiden im Reagenzglas.

  • Eine Steuerung der Genaktivität durch Pinealon im lebenden Organismus ist nicht gezeigt.4,3

    Evidenz D anerkannt · Aussage über die Datenlage: Es existiert keine Messung der Genaktivität nach Gabe des Peptids.

  • In einem Rattenmodell wurden nach Gabe von Pinealon eine veränderte Caspase-3-Aktivität und bessere Lernleistungen im Labyrinth beschrieben.5

    Evidenz D spekulativ · Eine Tierstudie aus einer Gruppe, die mit dem St. Petersburger Institut zusammenarbeitet.

  • Zwei unkontrollierte Humanstudien berichten nach Pinealon Veränderungen von Altersparametern und Befindlichkeit.6,7

    Evidenz D plausibel · Keine Kontrollgruppe, keine Verblindung, Endpunkte sind Indizes statt klinischer Ereignisse.

  • In der Humanstudie mit 32 Teilnehmenden wurden eine Abnahme CD34-positiver Vorläuferzellen und eine prooxidative Aktivität beschrieben.6

    Evidenz D plausibel · Unkontrollierte Studie mit zwei Peptiden; eine Zuordnung zu Pinealon allein ist nicht möglich.

  • Die Übersichtsliteratur zu dieser Peptidfamilie urteilt uneinheitlich: Eine Übersicht zu Epitalon stellt die Wirkungen zustimmend dar, eine unabhängige Übersicht bezeichnet die klinische Evidenz als begrenzt.8,9

    Evidenz D anerkannt · Aussage über die Publikationen, nicht über einen gemessenen Effekt.

04

Studien am Menschen

Was am Menschen tatsächlich gemessen wurde. Tierstudien stehen bewusst nicht hier, sondern im Abschnitt zur Evidenz.

Tripeptide bei chronischer Mehrfacherkrankung

2015 6
Population
32 Personen im Alter von 41 bis 83 Jahren mit Mehrfacherkrankung und organischem Hirnsyndrom in Remission
Endpunkte
Indizes des biologischen Alters, Stoffwechselparameter, Chromatin-Kondensation, CD34-positive Zellen
Ergebnis
Die Autoren berichten anabole Effekte und eine langsamere Alterung nach Index; Vesugen wirkte stärker als Pinealon. Gleichzeitig fanden sie eine prooxidative Aktivität und weniger CD34-positive Zellen und deuteten dies als Hemmung der Blutbildung. Die Zusammenfassung nennt 32 Teilnehmende sowie 18 Männer und 12 Frauen; diese Zahlen passen nicht zusammen.

Peptid-Bioregulator bei Beschäftigten von Lokomotivbrigaden

2012 7
Population
Beschäftigte von Lokomotivbrigaden, Berufsgruppe mit Schichtdienst
Endpunkte
Parameter des biologischen Alters und der Anpassungsfähigkeit
Ergebnis
Nach zwei Wochen mit 100 µg Pinealon zweimal täglich in Kapselform berichten die Autoren verbesserte Alters- und Anpassungsparameter. Es gab keine Kontrollgruppe und keine Verblindung.

Peptid-Geroprotektoren im Lernversuch an Ratten

2013 5
Population
Junge und alte Ratten, russische Zusammenfassung nennt ein Modell der akuten hypoxischen Hypoxie
Endpunkte
Caspase-3-Aktivität und Gehalt in Hirnstrukturen, Lernen im Morris-Labyrinth
Ergebnis
Pinealon verbesserte die Lernleistung junger und alter Tiere stärker als das Vergleichspräparat Cortexin. Die Arbeit stammt aus einer Gruppe, die mit dem St. Petersburger Institut zusammenarbeitet.
05

Pharmakokinetik

Was der Körper mit dem Stoff macht: Aufnahme, Verteilung, Abbau.

Halbwertszeit
Nicht veröffentlicht. Für ein Tripeptid ist ein schneller Abbau durch Peptidasen zu erwarten; gemessen wurde das für Pinealon nicht.
Aufnahme / Bioverfügbarkeit
Nicht veröffentlicht. In einer Humanstudie wurden Kapseln mit 100 µg zweimal täglich über zwei Wochen verwendet, ohne dass Aufnahme oder Spiegel bestimmt wurden.
Abbau
Nicht veröffentlicht. Als Tripeptid aus drei proteinogenen Aminosäuren sind freie Aminosäuren und kleinere Fragmente als Abbauprodukte plausibel, belegt ist das nicht.

Es gibt keine veröffentlichte Pharmakokinetik, keine Messung im Blut und keine Dosisfindungsstudie. Alle Mengenangaben in der Literatur sind Studienprotokolle ohne Nachweis der Aufnahme.

06 keine Anwendungsempfehlung

Protokolle aus der Literatur

Diese Angaben beschreiben, wie in einer bestimmten Studie dosiert wurde. Sie sind der Grund, warum im Umlauf Zahlen kursieren, und ausdrücklich kein Vorschlag für irgendetwas.

abgestufte Konzentrationen; die Wirkung auf Radikale sättigt bei niedrigen Konzentrationen in vitro Kleinhirn-Granulazellen, Neutrophile, PC12-Zellen Zweck: Messung reaktiver Sauerstoffspezies und des nekrotischen Zelltods 2
keine Konzentration angegeben in vitro HeLa-Zellen und DNA-Oligonucleotide im Reagenzglas Zweck: Nachweis der Zellkernaufnahme und der DNA-Bindung 3
100 µg zweimal täglich über zwei Wochen in Kapselform oral Mensch, Beschäftigte von Lokomotivbrigaden, ohne Kontrollgruppe Zweck: Veränderung von Parametern des biologischen Alters 7

Dosisangaben aus Tierstudien lassen sich nicht auf Menschen umrechnen. Wer das versucht, ignoriert Unterschiede in Stoffwechsel, Aufnahme und Empfindlichkeit.

07

Handhabung im Labor

Umgang mit der Substanz, nicht mit dem Menschen: ansetzen, lagern, typische Fehler.

Rekonstitution
Als Lyophilisat in sterilem Wasser lösen; Tripeptide sind gut wasserlöslich. Bei den im Handel angebotenen Kapseln entfällt dieser Schritt.
Lagerung
Trocken, kühl und lichtgeschützt lagern, Lösungen aliquotiert bei 2 bis 8 °C. Eine veröffentlichte Stabilitätsstudie zu Pinealon gibt es nicht.
Lösungsmittel
Wasser oder gepufferte Lösung. Am N-Terminus steht Glutaminsäure, am C-Terminus Arginin, deshalb ändert sich die Ladung des Moleküls mit dem pH-Wert.
Auftauen
Aliquote vor dem Einfrieren bilden. Für Pinealon ist nicht untersucht, wie viel Peptid wiederholtes Auftauen und Einfrieren kostet.

Grundregeln für den Umgang

  • Reinheit unabhängig prüfen, nicht nur die Angabe des Lieferanten übernehmen.
  • Datum des Ansetzens, Charge und Kühlkette dokumentieren.
  • Lösungen rollen statt schütteln, Schaumbildung vermeiden.
  • Bei Handelsware die Deklaration mit einer eigenen Analyse vergleichen, weil Peptidgehalt und Füllstoffanteil abweichen können.

Typische Fehler

  • Der Mechanismus wird in Übersichten als Genregulation beschrieben. Belegt sind Bindungsdaten im Reagenzglas und Beobachtungen in Zellkultur, nicht eine Messung der Genaktivität im Organismus.
  • Ein großer Teil der Arbeiten stammt aus einem Institut oder entstand mit seiner Beteiligung. Wer die Literatur prüft, findet wiederkehrende Autorennamen und dieselbe Affiliation in St. Petersburg.
  • Mengenangaben aus Kapselstudien werden im Umlauf als Dosisempfehlung gelesen. In der Studie fehlten Kontrollgruppe, Verblindung und eine Spiegelmessung.
  • Russischsprachige Beiträge in Adv Gerontol erscheinen ohne DOI und sind schwer prüfbar. Anglophone Übersichten übernehmen die Angaben häufig ohne eigene Bewertung.
  • Angaben wie 99 Prozent HPLC-Reinheit sind Lieferantenangaben. Eine NMR-Untersuchung an zwei kommerziell bezogenen synthetischen Peptiden fand 20 und 43 Prozent (w/w) Mannit, das nicht deklariert war. Die Messung betrifft nicht Pinealon selbst, zeigt aber die Größenordnung möglicher Abweichungen.
08

Sicherheit

Es gibt keine systematisch erhobene Sicherheit am Menschen. Die einzige Humanstudie berichtet auch einen unerwünschten Laborbefund.

Was in Studien als unerwünschte Wirkung berichtet wurde

  • gravierend Evidenz E Belege: mavrych-2026

    Zu Injektionen von Pinealon beim Menschen gibt es keine veröffentlichte Sicherheitserhebung. Reaktionen an der Einstichstelle und Keimbelastung sind Risiken jeder Injektion, unabhängig vom Peptid.

  • relevant Evidenz D Belege: meshchaninov-2015

    In der Humanstudie an 32 Personen berichten die Autoren eine Abnahme CD34-positiver Vorläuferzellen und deuten sie als Hemmung der Blutbildung. Die Studie war unkontrolliert und prüfte zwei Peptide gleichzeitig, deshalb lässt sich der Befund nicht Pinealon allein zuordnen.

  • relevant Evidenz D Belege: meshchaninov-2015

    Dieselbe Studie beschreibt eine prooxidative Aktivität im Chemilumineszenztest, also eine Wirkrichtung, die der beworbenen antioxidativen Wirkung widerspricht. Auch dieser Befund ist nicht verblindet erhoben.

Aus Studien und Zulassungsunterlagen

  • Aus kontrollierten Studien sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt, weil keine kontrollierte Studie existiert.
  • Die Humanstudie mit 32 Teilnehmenden berichtet eine Abnahme CD34-positiver Zellen und eine prooxidative Aktivität; Häufigkeiten werden nicht genannt.
  • Die Autoren derselben Arbeit berichten keine Änderung der Chromatin-Kondensation und werten das als Hinweis auf Unbedenklichkeit auf Ebene des Zellkerns. Der Schluss beruht auf einer einzelnen Messreihe.
  • In der zitierten Tierstudie werden keine behandlungsbedingten Todesfälle berichtet. Eine systematische Toxikologie gibt es nicht.

Messgrößen, die eine Gefährdung früh zeigen würden

Diese Parameter werden in Studien erhoben, um Schäden zu erkennen. Die Liste ist keine Anleitung zur Selbstkontrolle, sondern zeigt, welche Signale die Fachwelt für relevant hält.

  • Blutbild und CD34-positive Zellen, weil die einzige Humanstudie dort einen Rückgang beschreibt.
  • Marker des oxidativen Stresses, weil die Studie eine prooxidative Aktivität fand.
  • Leber- und Nierenwerte, weil zur Verteilung und Ausscheidung nichts bekannt ist.
  • Dokumentation von Charge und Verabreichungsweg, weil bei Forschungspeptiden die deklarierte Zusammensetzung abweichen kann.
09 keine Rechtsberatung

Rechtslage

Einordnung nach öffentlich zugänglichen Normen. Sie ersetzt keine anwaltliche Auskunft im Einzelfall.

Deutschland

11

Kein zugelassenes Arzneimittel. Bei einem Bezug zur Anwendung am Menschen ist die Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel wahrscheinlich.

  • § 2 Abs. 1 AMG (Arzneimittelbegriff)
  • § 21 Abs. 1 AMG (Zulassungspflicht)
  • § 5 AMG (Verbot bedenklicher Arzneimittel)

Die Zweckbestimmung entscheidet mit. Wird ein Produkt mit diesem Peptid objektiv zur Anwendung am Menschen angeboten, greift das Arzneimittelrecht. Der Vertrieb als Forschungssubstanz beseitigt diese Einordnung nicht.

Europäische Union

12

In keinem Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen.

  • Richtlinie 2001/83/EG Art. 1 Nr. 2 (Arzneimittelbegriff)
  • Richtlinie 2001/83/EG Art. 6 (Zulassungspflicht)

Die Einordnung folgt auch auf EU-Ebene der Zweckbestimmung. Reine Laborchemikalien ohne Anwendungsbezug fallen nicht unter das Arzneimittelrecht, Produkte zur Anwendung am Menschen schon.

USA

13

Nicht zugelassen. Die FDA führt Pinealon in keiner der Compounding-Listen; die verwandten Peptide Epitalon und Semax stehen dort in der Liste der zurückgezogenen Nominierungen.

  • 21 U.S.C. § 353a (Section 503A des FD&C Act)
  • FDA: Bulk Drug Substances Used in Compounding (Stand 22. April 2026)

Aus der fehlenden Nennung folgt keine Freigabe. Ohne Zulassung und ohne Aufnahme in die 503A-Liste darf ein Stoff nicht als Arzneimittel in Verkehr gebracht werden. Der Verkauf als Research Chemical ist keine Zulassungskategorie und kollidiert mit dem Arzneimittelrecht, sobald eine Anwendung am Menschen naheliegt.

Sport / Anti-Doping

14

Auf der Verbotsliste der WADA über die Auffangkategorie S0 (nicht zugelassene Substanzen).

  • WADA Prohibited List, Kategorie S0 „Non-Approved Substances“

S0 erfasst Stoffe ohne Arzneimittelzulassung, die in keiner anderen Kategorie stehen. Peptid-Bioregulatoren werden im Sport angeboten; ein Nachweis im Wettkampf gilt damit als Dopingverstoß.

Gesamtübersicht zur Rechtslage in Deutschland, EU und weiteren Staaten
10

Kombinationen

Was in der Literatur zusammen genannt wird und was davon belegt ist.

Häufig zusammen untersucht oder genannt

  • In der Literatur des Instituts werden Peptid-Bioregulatoren als Gruppe beschrieben und gemeinsam diskutiert, etwa mit Epitalon, Vesugen oder Cortexin. In der Humanstudie von 2015 wurden Pinealon und Vesugen parallel geprüft, ohne die Beiträge der einzelnen Peptide zu trennen. Belege für einen additiven Nutzen gibt es nicht.

Mögliche Wechselwirkungen

  • Wechselwirkungen sind nicht untersucht. Bei einer Substanz, die in Zellkulturen die Radikalbildung und die Zellzyklusverteilung verändert, ist eine Beeinflussung von Zellgiften wie Chemotherapeutika denkbar; gemessen wurde das nie.
Zur Stack-Bibliothek mit Risiko-Check
11

Häufige Fehlannahmen

Aussagen, die im Umlauf sind, und was die Quellen dazu sagen.

„Pinealon verlängert das Leben, weil es die Genaktivität steuert.“

Die Genregulations-Hypothese beruht auf Bindungsdaten im Reagenzglas und auf Zellkulturbeobachtungen. Eine Wirkung auf die Lebensspanne wurde nie kontrolliert geprüft, weder im Tier noch beim Menschen. Eine unabhängige Übersicht hält die klinische Evidenz für nicht zugelassene Peptide für begrenzt und fordert kontrollierte Studien.3,9

„Pinealon ist ein körpereigenes Peptidhormon.“

In der Literatur wird EDR als synthetisches Peptid beschrieben. Ein eigener Vorläufer, ein eigenes Signalpeptid und ein Rezeptor sind nicht nachgewiesen. Die zitierte Übersicht stellt die Aufnahme in Zellen und die Bindung an Histone als Annahme dar.4

„Es gibt viele Studien, also ist die Wirkung gut belegt.“

Die meisten Arbeiten stammen aus einem Institut oder entstanden mit seiner Beteiligung, viele in einer russischsprachigen Zeitschrift ohne DOI. Eine kontrollierte Humanstudie fehlt. Eine Übersicht zu Epitalon aus derselben Peptidfamilie stellt die Wirkungen zustimmend dar, ohne die Studienqualität zu bewerten.8,4

„Pinealon verbessert Konzentration und Schlaf.“

Für Konzentration und Schlaf gibt es keine Humanstudie. Die Aussagen stützen sich auf Lernversuche an Ratten und auf unkontrollierte Humanstudien mit Indizes statt klinischer Endpunkte. Der Weg von einer Lernleistung im Labyrinth zu einer Aussage über Konzentration beim Menschen ist weit.5,6

12

Wissenslücken

Was fehlt. Wer forschen will, findet hier die offenen Fragen, die tatsächlich welche sind.

  • ? Es fehlt eine randomisierte, placebokontrollierte Humanstudie, auch für die beworbenen Ziele Konzentration und Schlaf.
  • ? Es gibt keine Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung und Abbau sind für keinen Verabreichungsweg gemessen.
  • ? Die Genregulations-Hypothese ist nie in einem Organismus geprüft worden, etwa mit Transkriptomdaten nach Gabe des Peptids.
  • ? Es fehlt eine unabhängige Replikation der Zellkulturbefunde außerhalb des Umfelds des St. Petersburger Instituts.
  • ? Der auffällige Befund zu CD34-positiven Zellen aus der Humanstudie von 2015 ist nie nachgeprüft worden.
  • ? Angaben zum biologischen Alter beruhen auf Indizes statt auf klinischen Endpunkten. Diese Indizes sind für diese Substanz nie validiert worden.
13 Fängt EDR freie Radikale selbst ab, oder braucht der beobachtete Effekt lebende Zellen?

Selbst ansetzen: ein Experiment ohne Arzneimittel

Reagiert ein Tripeptid direkt mit freien Radikalen?

Fängt EDR freie Radikale selbst ab, oder braucht der beobachtete Effekt lebende Zellen?

Material

  • · EDR als Referenzsubstanz (Forschungssubstanz, kein Arzneimittel)
  • · Radikalbildner (AAPH) und ein fluoreszierender Indikator in Phosphatpuffer
  • · Trolox als Positivkontrolle, Puffer ohne Zusatz als Negativkontrolle
  • · Plattenleser oder Fluoreszenzspektrometer mit temperierbarem Probenraum

Auswertung

Verzögerung des Fluoreszenzabfalls im Vergleich zur Kontrolle, als Verhältnis zum Trolox-Ansatz und mit Streuung über mindestens drei Ansätze.

Ablauf

  1. 1. Indikatorlösung mit Puffer, mit EDR in mehreren Konzentrationen und mit Trolox ansetzen.
  2. 2. Reaktion durch Zugabe des Radikalbildners starten und die Platte bei 37 °C inkubieren.
  3. 3. Fluoreszenz alle zwei Minuten über 60 Minuten messen.
  4. 4. Abklinggeschwindigkeit je Ansatz bestimmen und gegen die Negativkontrolle vergleichen.

Grenzen: Ein zellfreier Versuch zeigt nur, ob ein Stoff Radikale unmittelbar abfängt. Er bildet die berichteten Zellkulturbeobachtungen nicht nach, weil dort Enzyme und Signalwege beteiligt sind. Aus dem Ergebnis lässt sich keine Aussage über Alterung, Konzentration oder Schlaf ableiten.

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Vergleich mit verwandten Stoffen

Direkter Nebeneinander-Vergleich der belegbaren Merkmale. Leere Felder bedeuten: in der Literatur nicht gefunden.

MerkmalPinealonDSIPN-Acetyl SemaxSelankSemax
KlasseSynthetisches Tripeptid aus der Gruppe der Peptid-BioregulatorenNonapeptid aus der Gruppe der sogenannten SchlafpeptideSynthetisches Heptapeptid, N-terminal acetyliertes Analogon von SemaxSynthetisches Heptapeptid, Analogon des Tuftsin mit C-terminalem Pro-Gly-ProSynthetisches Heptapeptid, Analogon des ACTH(4-10)-Fragments mit C-terminalem Pro-Gly-Pro
ZielstrukturReaktive Sauerstoffspezies in Zellkulturen, ERK-1/2-Signalweg und Zellzyklus, Zellkern und DNA, Genexpression (Histone, RNA, Signalwege)Schlaf-EEG (Delta- und Spindelaktivität), Abbau und Transport im Körper, Immunoassay-Nachweis (Antikörperreaktivität), Mehrere Systeme (Transmitter, Hormone, Tagesrhythmik)Dipeptidylaminopeptidasen, Kupfer- und Zinkionen, AbbauprodukteGABAerges System, NMDA-Rezeptor, BDNF in Hippocampus und präfrontalem Kortex, Abbau von Leu-Enkephalin im SerumBDNF und sein Rezeptor trkB, Bindungsstellen in den Basalkernen des Vorderhirns, Transkription von Neurotrophinen und ihren Rezeptoren, μ-Opioidrezeptor, Gen Oprm1
HalbwertszeitNicht veröffentlicht. Für ein Tripeptid ist ein schneller Abbau durch Peptidasen zu erwarten; gemessen wurde das für Pinealon nicht.Für den Menschen nicht gemessen. In Hirngewebe von Tieren wurde der N-terminale Tryptophanrest mit einer Halbwertszeit von etwa 15 Minuten abgespalten (Schoenenberger 1984). Eine Plasmahalbwertszeit beim Menschen ist nicht veröffentlicht.Nicht gemessen. Für N-Acetyl-Semax gibt es weder eine Tier- noch eine Humanmessung.Die russische Fachinformation gibt an, dass die Plasmakonzentration innerhalb von 5 bis 5,5 Minuten fortschreitend abfällt. Eine Halbwertszeit im üblichen Sinn wird nicht genannt und ist nicht unabhängig gemessen.Für den Menschen nicht veröffentlicht. Die russische Fachinformation nennt keine Zahl, und eine unabhängige Messung existiert nicht.
Untersuchte Wegein vitro, oralintravenösin vitronasalnasal
ZulassungDeutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Bei einem Bezug zur Anwendung am Menschen ist die Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel wahrscheinlich. · Europäische Union: In keinem Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen.Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Bei einem Bezug zur Anwendung am Menschen ist die Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel wahrscheinlich. · Europäische Union: In keinem Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen.Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht. · Europäische Union: Kein zugelassenes Arzneimittel in der EU.Russische Föderation: Zugelassenes Arzneimittel. Aktuell registriert als Nasentropfen 0,15 Prozent, ohne Verschreibungspflicht abgebbar. · Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.Russische Föderation: Zugelassenes Arzneimittel. Registriert seit 1994, aktuell als Nasentropfen 0,1 % und 1 %. · Deutschland: Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.
EvidenzD — Zellkultur und EinzelfälleC — überwiegend TiermodelleD — Zellkultur und EinzelfälleC — überwiegend TiermodelleC — überwiegend Tiermodelle
Humanstudien3 dokumentiert3 dokumentiert1 dokumentiert2 dokumentiert2 dokumentiert
DeutschlandKein zugelassenes Arzneimittel. Bei einem Bezug zur Anwendung am Menschen ist die Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel wahrscheinlich.Kein zugelassenes Arzneimittel. Bei einem Bezug zur Anwendung am Menschen ist die Einordnung als nicht zugelassenes Arzneimittel wahrscheinlich.Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.Kein zugelassenes Arzneimittel. Einordnung als Arzneimittel ist wahrscheinlich, sobald ein Anwendungsbezug beim Menschen besteht.
Ausführlicher Vergleich mit Diagrammen
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Kernaussagen

  • Pinealon ist ein synthetisches Tripeptid mit der Sequenz Glu-Asp-Arg, kein körpereigenes Hormon.
  • Die Wirkhypothese einer direkten Genregulation beruht auf DNA-Bindungsdaten im Reagenzglas und auf Zellkultur. Im Organismus wurde sie nie geprüft.
  • Die Literatur stammt überwiegend aus dem Umfeld eines Instituts in St. Petersburg; unabhängige Replikationen fehlen.
  • Es gibt keine kontrollierte Humanstudie. Zwei unkontrollierte Beobachtungen mit weichen Endpunkten sind die einzigen Humandaten.
  • Die einzige Humanstudie berichtet neben erwünschten Effekten eine Abnahme CD34-positiver Zellen und eine prooxidative Aktivität und konnte die Befunde nicht einem der beiden geprüften Peptide zuordnen.
  • Es gibt keine Zulassung. Im Sport fällt der Stoff unter die Auffangkategorie S0 der WADA-Verbotsliste.
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Quellen

Alle Belege dieses Beitrags, mit Einordnung, was sie zeigen und wo ihre Grenzen liegen.

  1. PubChem, National Library of Medicine , 2026

    Datenbank

    Belegt Summenformel, Molmasse, Sequenzzuordnung und CAS-Nummer 175175-23-2. Eine Datenbankeintragung belegt keine Wirkung.

  2. [2] Pinealon increases cell viability by suppression of free radical levels and activating proliferative processes

    Khavinson V, Ribakova Y, Kulebiakin K, Vladychenskaya E, Kozina L, Arutjunyan A, Boldyrev A. Rejuvenation Research , 2011 · doi:10.1089/rej.2011.1172 · PMID 21978084

    In vitro

    Zellkulturarbeit aus dem Institut für Bioregulation und Gerontologie: Radikale, Zelltod, ERK 1/2, Zellzyklus. Der Schluss auf eine direkte Genominteraktion ist eine Interpretation der Autoren.

  3. [3] Penetration of short fluorescence-labeled peptides into the nucleus in HeLa cells and in vitro specific interaction of the peptides with deoxyribooligonucleotides and DNA

    Fedoreyeva LI, Kireev II, Khavinson VKh, Vanyushin BF. Biochemistry (Moscow) , 2011 · doi:10.1134/S0006297911110022 · PMID 22117547

    In vitro

    Zellkernaufnahme markierter Peptide und DNA-Bindung im Reagenzglas. Wichtig als Grundlage der Genregulations-Hypothese und als Beispiel dafür, wie weit der Weg von der Bindung zur Regulation ist.

  4. [4] EDR Peptide: Possible Mechanism of Gene Expression and Protein Synthesis Regulation Involved in the Pathogenesis of Alzheimer's Disease

    Khavinson V, Linkova N, Kozhevnikova E, Trofimova S. Molecules , 2020 · doi:10.3390/molecules26010159 · PMID 33396470

    Übersichtsarbeit

    Übersicht des Instituts zur Wirkhypothese: Aufnahme in Zellen, Bindung an Histone oder RNA, Veränderungen von Signalwegen. Die Autoren kennzeichnen die Bindung ausdrücklich als Annahme.

  5. [5] Effect of peptide geroprotectors on the navigation system learning and caspase-3 in brain structures in rats of different age

    Mendzheritski AM, Karantysh GV, Abramchuk VA, Ryzhak GA. Advances in Gerontology (Adv Gerontol) , 2013 · PMID 28976148

    Präklinisch (Tier)

    Rattenversuch zu Lernen und Caspase-3, russischsprachig ohne DOI. Ein Mitautor gehört zum St. Petersburger Institut. Die russische Zusammenfassung nennt ein Hypoxiemodell.

  6. [6] Effect of synthetic peptides on aging of patients with chronic polymorbidity and organic brain syndrome of the central nervous system in remission

    Meshchaninov VN, Tkachenko EL, Zharkov SV, Gavrilov IV, Katyreva IuE. Advances in Gerontology (Adv Gerontol) , 2015 · PMID 26390612

    Sonstiges

    Die einzige Humanstudie mit verwertbaren Angaben: 32 Teilnehmende, zwei Peptide, keine Kontrollgruppe. Berichtet erwünschte Effekte, aber auch prooxidative Aktivität und weniger CD34-positive Zellen.

  7. [7] Analysis of some parameters of biological age and adaptation possibilities of workers of locomotive brigades

    Nazimko VA, Morgul EV, Petrova OA, Sheikhova RG, Kozina LS, Savenko MA, Lysenko DS. Advances in Gerontology (Adv Gerontol) , 2012 · PMID 22708445

    Sonstiges

    Berufsgruppe mit Schichtdienst, zwei Wochen Kapseln mit 100 µg zweimal täglich. Ohne Kontrollgruppe und ohne Verblindung; die Endpunkte sind Indizes, keine Krankheitsereignisse.

  8. [8] Overview of Epitalon-Highly Bioactive Pineal Tetrapeptide with Promising Properties

    Araj SK, Brzezik J, Madra-Gackowska K, Szeleszczuk L. International Journal of Molecular Sciences , 2025 · doi:10.3390/ijms26062691 · PMID 40141333

    Übersichtsarbeit

    Übersicht zu Epitalon aus einer pharmazeutischen Fakultät in Warschau, also außerhalb des Instituts. Sie stellt die berichteten Wirkungen zustimmend dar; eine Bewertung der Studienqualität ist der Zusammenfassung nicht zu entnehmen.

  9. [9] Therapeutic peptides in gerontology: mechanisms and applications for healthy aging

    Mavrych V, Shypilova I, Bolgova O. Frontiers in Aging , 2026 · doi:10.3389/fragi.2026.1790247 · PMID 42021992

    Übersichtsarbeit

    Unabhängige Übersicht, Autoren aus Riad und George Town. Sie zählt Epitalon zu den nicht zugelassenen Peptiden und hält fest, dass diese zwar präklinische und begrenzte klinische Hinweise haben, aber keine Langzeitsicherheitsdaten und keine systematische Validierung.

  10. [10] NMR reveals an undeclared constituent in custom synthetic peptides

    Choules MP, Bisson J, Simmler C, McAlpine JB, Giancaspro G, Bzhelyansky A, Niemitz M, Pauli GF. Journal of Pharmaceutical and Biomedical Analysis , 2020 · doi:10.1016/j.jpba.2019.112915 · PMID 31671336

    Sonstiges

    In zwei kommerziell bezogenen synthetischen Peptiden wurden 20 und 43 Prozent (w/w) nicht deklariertes Mannit gefunden. Die Messung betrifft andere Peptide, belegt aber, wie belastbar Reinheitsangaben im Forschungspeptidmarkt sind.

  11. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de , 2026

    Behörde / Norm

    Definiert, wann ein Stoff Arzneimittel ist. Die Zweckbestimmung ist ausdrücklich Teil der Definition.

  12. EUR-Lex , 2001

    Behörde / Norm

    Art. 1 Nr. 2 definiert das Arzneimittel, Art. 6 macht das Inverkehrbringen von der Zulassung abhängig.

  13. U.S. Food and Drug Administration , 2026

    Behörde / Norm

    Stand der Seite: 22. April 2026. Pinealon ist in keiner der dort geführten Listen aufgeführt; Epitalon und Semax stehen unter den zurückgezogenen Nominierungen. Die Behörde erklärt für diese Peptide, dass sie keine oder nur begrenzte sicherheitsrelevante Informationen hat.

  14. World Anti-Doping Agency , 2026

    Behörde / Norm

    S0 erfasst nicht zugelassene Substanzen und damit auch Peptid-Bioregulatoren ohne Arzneimittelzulassung im Sport.

Der Redaktionsstand dieses Beitrags ist der 14. September 2026. Quellen werden regelmäßig gegen die Register geprüft (PubMed, Crossref).

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